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  • Frankenthal: Kalaschnikow-Prozess - Wachleute aufgestockt

    Frankenthal.Im Prozess um den spektakulären Überfall auf einen Speyerer Autohändler sind die Sicherheitsvorkehrungen am Landgericht Frankenthal verstärkt worden. Nachdem es beim Auftakt tätliche Auseinandersetzungen im Zuschauerraum gegeben hatte (wir berichteten), wurde das Wachpersonal aufgestockt. Zudem wollten die Verteidiger des 40-jährigen Angeklagten erreichen, dass das Opfer – das als Nebenkläger zugelassen ist – von dem Prozess ausgeschlossen wird. Er sei der „Rädelsführer“ der Übergriffe gewesen, wie Verteidiger Gerhard Knöss betont. Bei dem Überfall war der Kfz-Händler mit einer Maschinenpistole bedroht worden.

    Am Abend nach der Verhandlung habe die Lebensgefährtin des Angeklagten zudem einen Drohanruf erhalten. „Eine männliche Stimme hat gesagt: Ich komme und hole Dich!“ Da der Verdacht naheliege, dass die Handynummer der Frau aus den Akten stammt, die der Nebenkläger einsehen könne, forderte die Verteidigung auch, die Zulassung des Autohändlers als Nebenkläger zu widerrufen. Beides lehnte die Kammer ab. Über Schadenersatz-Forderungen werde später entschieden.     

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