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  • Mannheim: Denkmäler neu vermarkten: Ideen für künftigen Kulturtourismus gesucht

    Mannheim. Alte Gemäuer für neue Touristen: Um Schlösser und Gärten auch für den Kulturinteressierten von morgen attraktiv zu gestalten, braucht es innovative Konzepte. Das sagte der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Michael Hörrmann, vor Beginn eines Symposiums am Freitag in Mannheim. "Wir müssen Strategien entwickeln, wie sich die Menschen auch noch in vielen Jahren für Denkmäler begeistern." Zugleich sprach er sich für eine breite Diskussion über den Umgang mit kulturellem Erbe aus. Die Gesellschaft verändere sich, darauf müsse der Kulturtourismus reagieren.

    "Die Staatlichen Schlösser und Gärten hatten 2016 die enorme Zahl von 3,8 Millionen Besuchern. Welche Entwicklungen müssen wir heute in Angriff nehmen, damit die Botschaft des kulturellen Erbes künftig relevant bleibt?"

    Bei der eintägigen Konferenz im Mannheimer Schloss sollte Hörrmann zufolge "ohne Alltagsdruck" darüber nachgedacht werden, wie Kulturtourismus weiter erfolgreich sein kann. An dem Symposium wollten unter anderem der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, Asfa-Wossen Asserate, sowie Ex-Piratenpartei-Geschäftsführerin Marina Weisband und Milad Karimi vom Zentrum für Islamische Theologie in Münster teilnehmen.

    "Wir haben ganz bewusst Referenten ausgewählt, die uns auch in unserem bisherigen Selbstverständnis herausfordern", sagte Hörrmann. "Wir wollen unsere Sinne weit öffnen und neue Ideen aufnehmen." (dpa/lsw)

     

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