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  • Mannheim: "Radfahren kann Leben retten" - Experten diskutieren in Mannheim

    Mannheim. Anlässlich eines mehrtägigen Verkehrskongresses in Mannheim haben Experten die Bedeutung des Radfahrens für die Gesundheit hervorgehoben. "Wenn man bedenkt, dass der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge etwa eine Million Menschen jährlich vorzeitig sterben, weil sie sich zu wenig bewegen, können Radfahren und auch das Zufußgehen Leben retten", sagte Katrin Dziekan, Fachgebietsleiterin "Umwelt und Verkehr" vom Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger betonte: "Ohne deutliche Verlagerung auf Rad- und Fußverkehr geht unseren Städten bald die Puste aus - im wahrsten Sinne des Wortes."

    Rund 250 Teilnehmer aus mehreren Ländern diskutieren noch bis Donnerstag in Mannheim unter anderem über Gesundheitsvorsorge sowie über Trends, Umweltqualität und wirtschaftliche Entwicklung. Vertreten ist auch die ukrainische Millionenstadt Charkiw, die als Zentrum des sowjetischen Radsports galt und noch heute in der Region eine Sonderrolle einnimmt. Bis heute finden dort zweimal im Jahr Radrennen statt. 2016 wurde in Charkiw eine 7,5 Kilometer lange und 3 Meter breite neue Fahrradtrasse eröffnet. (dpa/lsw)

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