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  • Neustadt: Streit um Mediendirektor - Gericht bittet um Aufschub

    Neustadt/Weinstraße.Im Streit um die Wahl des neuen Direktors der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) hat das Verwaltungsgericht Neustadt die LMK gebeten, die Stelle bis zur Entscheidung im Eilverfahren nicht zu besetzen. "Damit soll verhindert werden, dass durch den Abschluss eines Vertrages vollendete Tatsachen geschaffen werden", sagte eine Gerichtssprecherin am Freitag. Zugleich bat das Gericht die LMK bis 28. Dezember um eine Stellungnahme. 

    Der ehemalige nordrhein-westfälische Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (SPD) war Anfang Dezember zum neuen Direktor gewählt worden. Er war der einzige Kandidat. Die Landtagsopposition aus CDU und AfD hat die Wahl als intransparent verurteilt und stellt Eumanns persönliche Integrität in Frage. Die SPD weist das zurück. Ein anderer Bewerber, der Kölner Medienanwalt Markus Kompa, war kurz vor der Wahl mit dem Argument abgewiesen worden, es sei zu spät für eine Kandidatur. Er hat vor dem Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die Ernennung Eumanns gestellt.

     

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