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  • Hessen: Befürchtetes Chaos nach Schneefall blieb aus

    Wiesbaden.Der erwartete erste größere Räumeinsatz auf Hessens Straßen ist am Freitag zunächst ausgeblieben. Zwar waren die Winterdienste unterwegs, der Schneefall fiel aber weniger stark aus wie erwartet. Die größten Behinderungen gab es für Flugreisende. Am Frankfurter Flughafen wurden wegen des Wetters 120 geplante Flüge gestrichen.

    Weil es stärker schneien und glatt werden sollte, sei etwa jede zehnte Flugverbindung annulliert worden, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport. Obwohl die Wetterlage am Morgen ruhiger als erwartet gewesen sei, sollten die Annullierungen verschiedener Airlines für reibungslose Abläufe im Flugbetrieb sorgen. Für die übrigen über den Freitag geplanten 1160 Flugverbindungen seien keine größeren Verzögerungen zu erwarten. Starts und Landungen seien gefahrlos möglich.

    "Es ist ein bisschen anders gekommen als es vorhergesagt war", erklärte auch ein Sprecher der Frankfurter Entsorgungs- und Service Gesellschaft (FES). Die großen Streufahrzeuge waren ab vier Uhr unterwegs, der Schnee habe aber erst später eingesetzt. Die Winterdienste waren trotzdem wegen überfrierender Nässe im Einsatz.

    Auch der Bahnverkehr lief laut Deutscher Bahn ohne wetterbedingte Störungen ab. Unfälle gab es kaum: "Weder auf Autobahnen noch im Stadtgebiet haben wir Verkehrsunfälle, die mit dem Wetter in Verbindung stehen", sagte eine Sprecherin der Frankfurter Polizei. In Nordhessen war es laut dem Polizeipräsidium Kassel ähnlich.

    In Osthessen gab es einen Unfall auf glatter Straße mit vier beteiligten Autos. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Der Unfallverursacher sei nach ersten Erkenntnissen zu schnell unterwegs gewesen und in den Gegenverkehr geraten, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen.

    Insgesamt war der Winter für die Räumdienste noch keine große Herausforderung: "Bislang wurde nicht viel gestreut", sagte eine Sprecherin von Hessen Mobil. Rund 26 000 Tonnen brachten die Straßenmeistereien von Oktober bis Freitagmorgen aus. Bei 120 000 Tonnen liegt der Bedarf eines durchschnittlichen Winters. Am meisten Salz hat Hessen Mobil in Osthessen mit 6700 Tonnen Salz verstreut sowie in Nordhessen mit 5700 Tonnen. Es folgen die Regionen Westhessen (5600 Tonnen) und Mittelhessen (4080 Tonnen). Am wenigsten Salz wurde im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen verteilt (3770 Tonnen).

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