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  • Hessen: Starkes Gefälle bei Wirtschaftskraft zwischen Stadt und Land 

    Wiesbaden.In Hessen gibt es weiterhin ein starkes wirtschaftliches Gefälle zwischen Stadt und Land. Laut einer Auswertung des Statistischen Landesamtes wurde im Jahr 2017 ein Viertel des hessischen Bruttoinlandsproduktes von 10,9 Milliarden Euro in der Metropole Frankfurt erwirtschaftet. Pro Einwohner wurden hier Waren und Dienstleistungen im Wert von gut 93.000 Euro erstellt. 
    Es folgen bei der Wirtschaftsleistung pro Einwohner die Großstädte Darmstadt, Wiesbaden und Kassel. Ländliche Regionen wie die Kreise Werra-Meißner oder Rheingau-Taunus kommen mit gut 25.000 Euro pro Kopf nur auf ein gutes Viertel der Frankfurter Wirtschaftskraft, was allerdings auch an den starken Pendlerströmen in die größeren Städte liegt. 
    Das stärkste Wachstum zeigte im Jahr 2017 mit 6,0 Prozent zum Vorjahr aber der Hochtaunuskreis, wie das Statistik-Amt in Wiesbaden mitteilte. Auf den Plätzen folgen die Kreise Darmstadt-Dieburg und Limburg-Weilburg. Einbußen in der Wirtschaftsleistung wurden für den Landkreis Kassel (-5,2 Prozent) und den Schwalm-Eder-Kreis (-0,8 Prozent) festgestellt.

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