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  • Karlsruhe/Mannheim: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Tatverdächtige wegen EU-Subventionsbetrug in Millionenhöhe

    Karlsruhe/Mannheim.Weil sie EU-Subventionen in Höhe von fünf Millionen Euro nicht an vereinbarten Vertragspartner ausgezahlt haben sollen, ermittelt die Mannheimer Staatsanwaltschaft gegen vier Beschuldigte im Alter von 51 bis 56 Jahren. Das teilte das Landeskriminalamt am Dienstag mit. Demnach war die Mannheimer Staatsanwaltschaft als Schwerpunktbehörde für Wirtschaftskriminalität in Ermittlungen eingebunden. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) und der EU-Justizbehörde Eurojust hatten Durchsuchungen in Firmengebäuden in Kalrsuhe, Rostock und Ostholstein sowie in der französchischen Bretagne und der Côte d'Azur stattgefunden.

    Dabei bestätigte sich auch der Verdacht der Insolvenzverschleppung, da mehrere Unternehmen der Firmengruppe laut Ermittlungen bereits seit einiger Zeit zahlungsunfähig sein sollen und bisher keine Insolvenanträge gestellt hatten. Gegen die Verdächtigen, die sich laut Polizei auf freien Fuß befinden, wird wegen Untreue sowie Subventionsbetrugs ermittelt. Die Spuren werden derzeit vom LKA ausgewertet. Die Ermittlungen dauern an.

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