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  • Rhein-Neckar: Neue Gleise für die Rheintalbahn / In zehn Tagen rollt der Verkehr wieder

    Rhein-Neckar. Auf der Baustelle an der Rheintalbahn in Rastatt gehen die Reparaturarbeiten laut Angaben der Deutschen Bahn planmäßig voran. Auf den beiden massiven Betonplatten, die über der östlichen und der geplanten westlichen Tunnelröhre für zusätzliche Stabilität sorgen, wurde bereits Grundschotter aufgetragen. Zuletzt wurden die letzten Gleisjoche, das sind vormontierte Einheiten aus Schienen und Schwellen, eingebaut.

    Damit liegen erstmals wieder durchgehend Gleise in dem Bereich. In den kommenden Tagen wird Schotter zwischen die Schwellen geschüttet und gestopft. Anschließend werden nach Konzernangaben die Montageschienen gegen neue, bis zu 60 Meter lange Schienen getauscht. Die nächsten Arbeitsgänge: die Schienen werden verschweißt, das Gleis danach mit zwei Stopfgängen gerichtet und stabilisiert. Im nächsten Schritt errichten die Bauleute die neuen Oberleitungsmasten und montieren die Oberleitung. Für die Sicherheit des Schienenverkehrs beim Weiterbau des Tunnels Rastatt sorgt der Einbau von Gleis-Monitoring-Systemen.

    Bereits am vergangenen Wochenende konnten die Betonagearbeiten an den Platten, auf denen jetzt die neuen die Gleise der Rheintalbahn liegen, abgeschlossen werden. Für die Betonplatten wurden rund 540 Tonnen Bewehrungsstahl und 3.000 Kubikmeter Beton verbaut.

    Nach Abschluss der Arbeiten an der Rheintalbahn steht die Strecke ab 2. Oktober für den Zugverkehr wieder durchgehend zur Verfügung.

    Die Fernzüge fahren ab Montag, 2. Oktober wieder fahrplanmäßig. Bei einzelnen Zügen kann es anfangs noch zu Abweichungen kommen. Bis einschließlich Freitag, 6. Oktober, können Kunden mit Nahverkehrs-Fahrscheinen die Fernzüge zwischen Karlsruhe und Offenburg noch ohne Aufpreis benutzen. (red)

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