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  • Mannheim: Frau nach vorgetäuschter Vergewaltigung angezeigt

    Mannheim. Die Mannheimer Polizei ist sich nach wie vor sicher: "Eine Vergewaltigung am Wasserturm hat es nicht gegeben." Das bestätigte gestern ein Pressesprecher auf "MM"-Nachfrage. Man habe mittlerweile die Ermittlungsgruppe aufgelöst. Gegen die Frau, die behauptet hatte, am Abend des 17. Januar 2016 am Wasserturm von einem unbekannten Mann mit nordafrikanischem Aussehen zunächst mit einem Messer bedroht und dann vergewaltigt worden zu sein, hat die Polizei nun Anzeige erstattet. Der Vorwurf: Vortäuschung einer Straftat. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an, so der Polizeisprecher.

    Nach "MM"-Informationen befindet sich die 41-Jährige mittlerweile in fachärztlicher Behandlung. Warum die Frau die Vergewaltigung - wovon die Polizei ausgeht - komplett erfunden hat, sei derzeit nicht bekannt, hieß es. Als Verdächtige habe sie ein Aussageverweigerungsrecht, erklärte der Polizei-Pressesprecher. Sie müsse sich zu ihren Motiven nicht äußern. Da man zunächst mehrere Tage von einer tatsächlich stattgefundenen Vergewaltigung ausgegangen war, hatte die Stadtverwaltung erklärt, die Videoüberwachung in der Innenstadt wieder einzuführen zu wollen. (abo)

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