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"Earth Hour" will auch in Corona-Krise Zeichen für Klimaschutz setzen

Worms/Ludwigshafen/Mannheim/Speyer/Heidelberg.Der WWF hat für Samstag erneut zur "Earth Hour" aufgerufen. Dabei wird an vielen Bauwerken auf der ganzen Welt für eine Stunde die Beleuchtung ausgeschaltet, um für Klima- und Umweltschutz zu demonstrieren. Trotz der anhaltenden Corona-Krise beteiligen sich auch viele Städte in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen an der Aktion.

Weltweit wird von 20.30 bis 21.30 Uhr an tausenden Wahrzeichen, Gebäuden und Denkmälern die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch der Speyerer Dom sei dabei. In Worms könne die Beleuchtung am Dom nicht wie geplant ausgestellt werden, teilte Probst Tobias Schäfer mit. Zunächst habe der Energieversorger EWR zugesagt, die komplizierte technische Umsetzung der Abschaltung zu übernehmen. Allerdings habe sich dies wegen der Corona-Krise doch nicht umsetzen lassen. Auch am Wasserturm und dem Planetarium in Mannheim soll für eine Stunde das Licht ausgehen. Die Staatlichen Schlösser in Heidelberg, Schwetzingen und Mannheim sind ebenfalls dabei. Auch zahlreiche weitere Städte darunter Ludwigshafen, beteiligen sich laut WWF.

Begleitende Veranstaltungen soll es wegen der Corona-Pandemie aber nicht geben. Die Stiftung rief Unterstützer auf, online aktiv zu werden und sich von Zuhause an der Aktion zu beteiligen, indem sie unter dem Hashtag #EarthHour Beiträge in sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Seit 13 Jahren wird mit der Aktion weltweit dazu aufgerufen, Lichtquellen für eine Stunde auszuschalten. Die erste "Earth Hour" wurde 2007 vom WWF in Australien gestartet. Ziel ist es, Aufmerksamkeit für den Klimaschutz zu erzeugen.

"Die Earth Hour ist ein fantastisches Beispiel dafür, wie Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam für ein Ziel kämpfen. Mit dem symbolischen Licht ausschalten im eigenen Zuhause können wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein Zeichen für die Solidarität untereinander und für den Planeten setzen", erklärte Marco Vollmar vom WWF Deutschland.