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Zwei schwere Unfälle bei Walldorf - sechs Schwerverletzte

Walldorf.Am Samstag haben sich bei Walldorf zwei schwere Verkehrsunfälle ereignet, bei denen insgesamt sechs Personen schwer verletzt worden sind. 

Frontalzusammenstoß auf L 723: Vier Schwerverletzte und Fahrzeugbrand

Bei einem der Verkehrsunfälle, der sich am Samstagabend auf der L 723 bei Walldorf in Richtung Wiesloch ereignete,  wurden fünf Personen verletzt, ein Pkw ging in Flammen auf. Wie die Polizei mitteilte, war ein 51-Jähriger aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw in den Gegenverkehr geraten. In Höhe des Südparks kollidierte er mit einem aus Richtung Wiesloch entgegenkommenden und mit fünf Personen besetzten Auto einer 23-Jährigen.

Bevor der Pkw des 51-Jährigen Feuer fing und ausbrannte, konnte sich der Mann aus seinem Fahrzeug befreien. Durch die Kollision wurden der 51-Jährige leicht und vier weitere Personen schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Rettungskräfte versorgten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. An den beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von insgesamt 14 000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Unfallverursacher offenbar Alkohol getrunken hatte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt. Die Fahrbahn blieb bis gegen 00.15 Uhr gesperrt. Der 51-Jährige sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung entgegen. 

Auffahrunfall auf A 6 - Zwei Schwerverletzte

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich bereits am Samstagmittag auf der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn. Dort kam es kurz vor dem Autobahnkreuz Walldorf zu einem Auffahrunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr ein 42-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelschlepper im stockenden Verkehr einem vor ihm fahrenden Pkw auf. Dieser wiederum wurde durch den Aufprall auf weitere drei vor ihm abbremsende Fahrzeuge geschoben.

Grund für die Kollision dürfte ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge nicht angepasste
Geschwindigkeit gewesen sein. Durch den Zusammenstoß wurden insgesamt fünf Personen verletzt, davon zwei schwer. Sie wurden in einem nahegelegenen Krankenhaus medizinisch behandelt. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Der Gesamtsachschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich nach Polizeischätzungen auf etwa 33 000 Euro. Zur Unfallaufnahme mussten zwei Fahrspuren in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt werden.  Der Verkehr staute sich auf bis zu sieben Kilometern Länge. (pol/oec)