Altlußheim

Ressourcen Rolf Schweikert lernt von Naturvölkern respektvollen Umgang mit Mutter Erde

Altes Kulturwissen erhalten

Archivartikel

Altlußheim.Zerstörte Häuser und Brücken lassen sich meist wiederaufbauen. Der Verlust von überliefertem Wissen und sozialen Strukturen als Folge von Umweltschäden ist häufig unumkehrbar. Rolf Schweikert aus Altlußheim geht den Weg als Wicasa Pezuta (indianischer Medizinmann) und setzt sich mit Vertretern aus Naturvölkern für den Schutz der Erde ein.

Dürren und Überschwemmungen, Hitzewellen und Wirbelstürme – extreme Wetterereignisse haben in den vergangenen Jahrzehnten an Häufigkeit und Intensität zugenommen. Seit Anfang der 1980er Jahre hat sich ihre Zahl allein in den USA fast verfünffacht, schreibt Schweikert in einer Pressemitteilung. „Auch wir in Deutschland konnten im vergangenen Sommer mit einer außergewöhnlichen Hitzewelle den Klimawandel spüren.“ „Hilf Mutter Erde“ heißt das Ältestentreffen der Naturvölker und der spirituellen Führer, das im Juli im österreichischen Bad Blumau stattfinden wird. Neben dem stärkeren Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz sieht Rolf Schweikert in seiner Praxis für ganzheitliche Gesundheitsförderung in Altlußheim fast täglich, dass die Menschen in den Industriegesellschaften mehr und mehr an Überforderung, Stress und Lärm leiden. Damit gehen vielerorts eine bewusste Wahrnehmung der Umwelt und ein gesunder und bewusster Lebenswandel verloren.

Indianische Heilkunst anwenden

„Die Naturvölker und gerade die indianischen Erfahrungen zeigen uns“, sagt Schweikert, „dass deren Heilkunst und Einstellungen zur Natur uns als europäische Leistungsgesellschaften viele Ansätze für einen respektvollen Umgang mit Mutter Erde liefern“. zg

Info: Weitere Informationen zum Thema und Spendenmöglichkeit unter www.hilf-mutter-erde.com

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