Altlußheim

Turnverein Das traditionelle Zeltlager gemeinsam mit dem SSV Blau-Weiss fand in der Partnergemeinde Gersdorf statt

Am Lagerfeuer werden Erinnerungen ausgetauscht

Archivartikel

Altlußheim.Erneut fand das Zeltlager des TV Altlußheim gemeinsam mit dem SSV Blau-Weiss Gersdorf statt. Da im vergangenen Jahr Altlußheim Gastgeber war, wurde dieses Mal in der Partnergemeinde Gersdorf gezeltet.

Freitagsmorgen starteten zwei Kleinbusse und zwei Pkw mit insgesamt 14 Kindern und 11 Übungsleitern in Richtung Gersdorf. Gegen Abend kamen alle wohlbehalten auf dem Gelände des Sommerbades an. Dort wurden sogleich bei windigem und regnerischem Wetter die Zelte aufgebaut und anschließend stärkten sich alle mit einer heißen Gulaschsuppe am Lagerfeuer.

Danach wurden alle Teilnehmer, in etwa ebenso viele Gersdorfer wie Altlußheimer, vom neuen Bürgermeister und ehemaligem Vereinsvorsitzenden des SSV Blau-Weiss Gersdorf, Erik Seidel, und der neuen Vorsitzenden Angela Rada freundlich aufgenommen und offiziell begrüßt. Darauf überreichten die Altlußheimer das Gastgeschenk: eine Collage mit Gruppenbildern von den vergangenen drei Zeltlagern auf einer Leinwand und Süßigkeiten für die Kinder. Nun nutzten einige Kinder die Gelegenheit, sich am angrenzenden Spielplatz auszutoben, während andere mit den Übungsleitern den Abend am Lagerfeuer ausklingen ließen.

Schnitzeljagd durch Feld und Flur

Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück in einem großen Zelt, derweil sich nebenan viele Schwimmer für den dort jährlich stattfindenden Schwimmwettkampf, der dieses Jahr Jubiläum feierte, vorbereiteten. Die Gersdorfer hatten sich ein Programm für den anstehenden Tag überlegt, welches mit einer Schnitzeljagd durch den Ort begann. Dazu wurden vier Gruppen gebildet, die zur Hälfte aus Gersdorfern und zur Hälfte aus Altlußheimern bestanden. Nachdem jeder Teilnehmer sein Lunchpacket für die Wanderung erhalten hatte, konnte es losgehen.

Auch an diesem Tag hatte sich die Wetterlage nicht gebessert, so dass die Gruppen bei anhaltendem Regen durch Gersdorf und die umliegenden Wiesen und Wälder marschierten. Die Tour war rund sieben Kilometer lang und führte über eine Büffelranch, einen Spielplatz, das Feuerwehrgelände und den Hexentanzplatz, wo früher die Walpurgisnacht gefeiert wurde. Überall auf dem Weg waren Hinweise versteckt und die Kinder mussten Rätsel und Aufgaben lösen, um ans Ziel zu gelangen.

Dieses war der Volleyballplatz neben dem Sommerbad, wo für jede Gruppe ein „Schatz“ im Sand vergraben war. Nach langem Graben hatten schließlich alle den Karton mit Süßigkeiten gefunden. Auch der Regen hatte nun nachgelassen, aber da alle durchnässt und erschöpft waren, konnte das weitere Programm, das aus Wettschwimmen, einem Badewannenrennnen und einem Show-Turnen der Gersdorfer Turnerinnen bestanden hätte, nicht mehr stattfinden. Stattdessen verbrachten die Teilnehmer ihre Zeit am Lagerfeuer oder den Zelten, wo Gesellschaftsspiele gespielt wurden.

Freude aufs nächste Treffen

Nach dem Abendessen, das aus selbst gemachten Hamburgern bestand, spaltete sich eine kleine Gruppe ab, um im Nachbarort Stollberg beim Public Viewing die WM zu verfolgen. Wieder am Zeltplatz angekommen, gesellten sich die Fußballfans zu den anderen ans Lagerfeuer.

Am Sonntagmorgen wurde noch einmal zusammen gefrühstückt und die Zelte wurden wieder eingepackt. Schließlich verabschiedeten sich alle herzlich und die Altlußheimer traten den Heimweg an. mrö/bkl

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