Altlußheim

Ehrungsmatinee Die „Luxe“ feiern ihre ersten 22 Jahre mit Rückblick, Dankesworten und Ehrungen / Uwe Grempels beeindruckt / Rosenmontagszug als Höhepunkt

Bürgermeister zur Fasnacht „bekehrt“

Altlussheim.Das Fasnachtskomitee „Die Luxe“ feiert heuer das 22. Jahr seines Bestehens. Die ganze Kampagne stand im Zeichen dieses Jubiläums, und gestern lud der Verein nun zur Ehrungsmatinee ins Bürgerhaus. Vorsitzende Andrea Koch begrüßte die Gäste und gab das Mikrofon gleich weiter an Luxina „Lara I. von der närrischen Rechtsprechung“, die ihre Begrüßung knapp mit den Worten zusammenfasste: Es ist unglaublich, der Verein ist älter als ich!“

Andrea Koch gab einen kurzen Rückblick auf die Vereinsgründung 1996 und verwies auf die damalige Hilfe des Patenvereins „CC Blau Weiss“ Hockenheim, der die „Luxe“ anfangs mit Rat und Tat unterstützte. Mit der Inthronisation der Prinzessin, die in Altlußheim eine „Luxina“ ist, wollte man von Anfang an einen Glanzpunkt im Veranstaltungskalender der Gemeinde setzen.

Die „Luxe“ fanden viel Unterstützung, und die Altlußheimer nahmen dankbar den Rosenmontagsumzug an, der sich bis heute zu einem Mega-Event in der Rheinbogengemeinde entwickelt hat. Andrea Koch dankte allen Vorstandsmitgliedern, Senatoren, Elferräten, Trainerin Sabrina Linke und ihrem Stab sowie allen aktiven „Luxen“ und Eltern der Tänzer für die unermüdliche Arbeit für den Verein, in der Jugendarbeit und allem, was drumherum dazugehört. „Ihr leistet Großes“, fasste die Vorsitzende ihr Lob zusammen.

Gründungsmitglieder noch aktiv

Ebenso gebührte den Aktiven des Männerballetts „Luxedopser“ und der „Luxe-Ladys“ ihr Dank. Besonders hervor hob Andrea Koch jene Gründungsmitglieder, die bis heute aktiv im Verein sind: Horst Baro (Ehrenzugmarschall), Manfred Marker (Zugmarschall), Jennifer Krebs, Ingrid und Fritz Oswald, Conny und Axel Samuel, Rosi Schwechheimer, Karin und Mareike Thegler, Werner Wagner und Hilde Zahn.

Damit es keine endlose Reihe von Reden und Ehrungen wurde, streuten die Luxe Tanzdarbietungen ein. Conny Samuel übernahm die Moderation, und während der knapp eineinhalbstündigen Matinee sahen die Gäste das Jugend-Tanzpaar Max und Aliyah sowie die beiden Tanzmariechen Saskia Murrer und Melissa Muth. Die Mädchen von der Garde übernahmen die Bewirtung und reichten Getränke und kleine Snacks.

Bürgermeister Uwe Grempels überbrachte seine persönlichen Glückwünsche wie auch die der Gemeinde und des Gemeinderats. Grempels lobte die Arbeit des Vereins für die Allgemeinheit, die Jugendarbeit und den Rosenmontagszug, den er als „Highlight“ bezeichnete. Neben dem Präsent für den Verein hatte Grempels Blumen für Luxina Lara I. mitgebracht, und für alle anwesenden Ex-Luxinas gab es eine Rose. „Bisher war ich kein Fasnachter, aber wenn ich mich so umsehe – ich glaube, ich werde einer“, schmunzelte der neue Bürgermeister.

Uwe Bär vom „CC Blau Weiss“ Hockenheim kam als „Patenonkel“ und resümierte in seiner Laudatio die Geschichte des Vereins. „Gute Ideen entstehen oft in einer Kneipe am Stammtisch.“ So war es ja auch bei den „Luxen“. Aus dieser Idee hat sich ein stattlicher Verein entwickelt, aus dem auch die Guggenmusik „Altlossemer Rhoigeischda“ und die „Kerweborscht“ hervorgingen. Man darf stolz auf die Garden, das Männer- und Damenballett sein.

Urkunde des Narrenrings

Als Vertreter des Kurpfälzer Narrenrings überreichte Uwe Bär dessen Urkunde an Andrea Koch und schloss seine Rede mit den Worten: „Macht weiter mit eurer Kreativität.“ Schon zum Rosenmontag hatten sich alle Ex-Luxinas für den Umzug getroffen. Für die Senatoren hatten sie Bilder machen lassen, die es nun als Geschenk gab. Auch eine Auszeichnung für die beiden Vorsitzenden Andrea Koch und Rolf Hilcher durfte nicht fehlen.

Alle Mitglieder, die elf Jahre und mehr mit dabei sind, bekamen den „Bronzenen Lux“, und für 22 Jahre „Luxsein“ erhielten nicht wenige die Auszeichnung des silbernen Luxes. Nach vielen gemeinsamen Fotos, viel Lob und Dankesworten war es an Senatspräsident Harald Butz, die Schlussworte zu sprechen. Auch er fasste kurz die vergangenen 22 Jahre zusammen und dankte allen inklusive den Sponsoren für die stete Mühe, die Tradition der Fasnacht hoch und am Leben zu erhalten.

Beim einen oder anderen Glas Sekt war dann noch Zeit für Gespräche mit Freunden und den zahlreichen Mitgliedern des Narrenrings, die der Einladung zur Matinee gefolgt waren.

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