Altlußheim

Gewerbeverein Tanz in den Mai mit „Dougie and the Blind Brothers“ / Von Michael Jackson bis „4 Non Blondes“ – die Band spielte sich durch die Musikgeschichte

Das Publikum mit bekannten Hits fest im Griff

Archivartikel

Neulußheim.Eine kleine Pause vor der Halle. Zum Verschnaufen, nach dem Tanzen abkühlen und zum Plaudern. Mit roten Wangen berichteten Linda Schwartz aus Hockenheim und Michelle sowie Jennifer Schwartz, die eigens aus Reilingen gekommen waren, von ihrer Leidenschaft für die Band, die in der Turnhalle in der Ortsmitte gerade zum Tanz in den Mai einlud.

„Die sind einfach klasse, machen Stimmung, die sind greifbar“, schwärmten die drei Mädels und auch Jörg Jahnke aus Ketsch hielt den Daumen nach oben.

Ein Schwenk in die 1960er

Wenn schon in den Mai schwofen, dann wenigstens richtig. „Dougie and the Blind Brothers“ bekamen von so viel Lob gerade nichts mit, denn die Band rockte sich auf der Bühne die Seele aus dem Leib. Mit Michael-Jackson-Klassikern oder bekannten Rhythmen der „4 Non Blondes“ und einem kleinen Schwenk in die 1960er Jahre hatten die längst ihr Publikum im Griff – auch wenn sie mit Verspätung in die Show starteten. „Sing, drink, dance and kiss rock covers“ – mit diesem knallharten Genre-Mix locken sie auf ihrer Facebook-Seite und prägen sich live noch viel deutlicher ein.

Daniel „Dougie“ Jasinski, Daniel Covic und Damian Jasinski aus Hockenheim sind nun einmal Lokalmatadoren. Und in dieser Nacht sprachen die Meteorologen von kühlen Temperaturen. Eine ideale Verbindung, befand Katja Brömmer, die sich sehr freute, dass im Vorverkauf am selben Tag noch etliche Karten für den Maitanz verkauft werden konnten. Die Veranstaltung des Gewerbevereins punktete da sicherlich gegen Freilufttreffs zum Tanz und Feiern.

„Wir haben den Maitanz jetzt zum zweiten Mal organisiert – mit Erfolg“, freute sich die Vorsitzende des Gewerbevereins, der bereits einen Tag zuvor zum Maifest an die Turnhalle eingeladen hatte.

Rund 200 Besucher

Rund 200 Leute – so die Schätzung von Katja Brömmer, hatten die Einladung zum Tanz eingenommen und füllten die Halle mit Leben.

Lachen, Gläserklirren und dazwischen immer wieder die gute Laune der „Dougies“, die sich dem Rhythmus ergaben und die Menschen immer wieder zurück auf die Tanzfläche katapultierten, wo sie so lange Beine und Arme schüttelten, bis es wieder Zeit war, vor der Halle ein wenig frische Frühlingsluft zu atmen und sich auf den Rest der Nacht vorzubereiten.

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