Altlußheim

Deutsches Rote Kreuz Treffen alle zwei Wochen vorgesehen

Ersthelfer üben wieder

Altlußheim.Sie treffen sich wieder – die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Lussheim. Seit etwa zwei Wochen kommen sie nach der Corona-bedingten Zwangspause wieder zusammen, unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften. Ausbilder Harald Schweikert informierte am ersten Abend über die Funktionen des Körpers am Beispiel des Herzens.

Seit März konnten keine Dienstabende mehr abgehalten werden, der DRK-Ortsverein war quasi „stillgelegt“. Die Mitglieder verständigten sich online und hielten so den Kontakt. Auch wurden Online-Schulungen durchgeführt. Sanitätsdienste darf das DRK derzeit nicht leisten, was auch in diesem Verein finanzielle Einbußen bedeutet. Die Kosten für Fahrzeuge und anderes laufen weiter.

Arbeit an Puppe nicht erlaubt

Die jetzt wieder möglichen Dienstabende werden streng nach den Corona-Regeln abgehalten. Während der Treffen werden normalerweise Szenarien in Theorie und Praxis geübt. Das ist zur Zeit nur eingeschränkt möglich, denn am „Patienten“, auch wenn es eine Übungspuppe ist, darf nicht gearbeitet werden. Aber, wie Peter Lauer im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete, werden nun solche Dinge geübt, bei denen der Abstand kein Problem darstellt. Dazu gehört die Überprüfung der Fahrzeuge, auch das medizinische Gerät und Material im Rettungsfahrzeug wird gecheckt und entsprechend ergänzt. Ebenso der Zeltaufbau und was sonst noch so „rund um den Einsatz“ anfallen kann, sind wichtig – es wird Hand in Hand gearbeitet. Die entsprechenden Schulungen zur Arbeit am Patienten finden nach wie vor online statt. Trotz allen Einschränkungen freuten sich die aktiven Mitglieder des DRK, die auch Reilingen mitbetreuen, dass die Zwangspause ein Ende hat und die Dienstabende regelmäßig durchgeführt werden können. mb

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