Altlußheim

Albert-Schweitzer-Schule Klasse 4a beteiligt sich am Plakatwettbewerb des Kreises zum Jubiläum des Volkstrauertags

Frieden kann nur zusammen gelingen

Archivartikel

Altlußheim.Eine kleine Delegation der Klasse 4a, begleitet von dem pädagogischen Assistenten Arne Trautmann und Schulleiterin Anja Ott, überreichte Bürgermeister Uwe Grempels offiziell ihr selbstgestaltetes Plakat für den Wettbewerb im Rhein-Neckar-Kreis anlässlich des 100. Jahrestages des Volkstrauertages, der am Sonntag, 17. November, begangen wird.

Die vierten Klassen waren von den Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises und des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge aufgerufen, ein Plakat zum Thema „Frieden braucht Mut“ zu entwerfen. Anliegen dieses Wettbewerbes sollte es sein, den Volkstrauertag als Gedenktag für Frieden, Völkerverständigung, für die Opfer der Weltkriege und des Terrorismus in der Bevölkerung ins Gedächtnis zu rufen und für ein friedliches Miteinander zu mahnen.

Intensiv mit Thema befasst

Die Klasse 4a setzte sich intensiv mit dem Thema auseinander. Das Motto „Frieden braucht Mut“ war dabei für die Schüler eine ziemliche Herausforderung. Zum einen haben die Kinder im Unterricht vor den Sommerferien erfahren, warum es den Volkstrauertag überhaupt gibt und welche Bedeutung er hat. Zum anderen beschäftigten sie sich nach den Ferien im Unterricht mit den Begriffen „Frieden“ und „Mut“.

Frieden bedeutet ja nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern es kamen in der Diskussion auch Ausdrücke wie „Frieden im Kleinen“, „sozialer Friede“ oder „friedlich miteinander umgehen“ auf. Wodurch zeichnet sich Mut aus, ohne dass er zu Übermut wird? Auch dies war ein wichtiges Thema.

Nun ging es darum, wie man die Gedanken der Schüler und das Motto auf ein Plakat bringen kann. Zunächst fielen den Kindern immer wieder die klassischen Friedenssymbole wie Taube oder Peace-Zeichen ein.

Frage der Umsetzung

Letztendlich hatten sie die Idee, sie können nur gemeinsam friedlich miteinander leben, wenn sie den Mut aufbringen, sich gegenseitig zu vertrauen. Deshalb entschied sich die Klasse, das Motto als „lebende Buchstaben“ darzustellen. Mit viel Ausdauer, Ideenreichtum und gegenseitiger Unterstützung haben sie die Buchstaben geformt, indem sich jeder seiner Fähigkeit entsprechend eingebracht hat.

Ferner haben sie ein Bild gewählt, das ausdrücken soll, wie man es durch gemeinsame Kraftanstrengung und Herzblut im gegenseitigen Vertrauen schaffen kann, den Frieden zu retten, auch wenn dunkle Wolken und Regen die Sonne verdecken. Gleichwohl durchzieht ein Regenbogen als Symbol der Hoffnung das Bild. Die Farben des Regenbogens setzen sich bewusst in der Bildumrandung fort.

Gemeinschaft gestärkt

Den Schülern hat die ganze Aktion viel Freude bereitet und ihre Klassengemeinschaft gestärkt. So haben sie, auch wenn sie den Wettbewerb nicht gewinnen sollten, auf jeden Fall etwas für sich als Klasse gewonnen. Doch vorab dürfen noch die Daumen gedrückt werden. ass

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