Altlußheim

Evangelischer Kindergarten Regenbogen Fest mit einem Gottesdienst eröffnet / Bilderausstellung zeigt die Entwicklung der Einrichtung im Lauf der Jahrzehnte

Frühlingserwachen erfahrbar machen

Archivartikel

Altlußheim.Im evangelischen Kindergarten Regenbogen fand ein Frühlingsfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür, statt. Mit einem sehr lebhaften Gottesdienst ging es im Garten des Kindergartens los.

Die Wiese und auch der obere Bereich des Gartens waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Wetter spielte ebenfalls mit und so lauschten die Gäste warm gebettet und aufmerksam der Geschichte vom „Kleinen Senfkorn“.

Pfarrer Zaiss brachte noch ein neues Lied mit „Alles muss klein beginnen“ und ging anschließend darauf ein, wie der Kindergarten hier vor Ort vor langer Zeit klein begonnen hat. Mittlerweile ist er bautechnisch und inhaltlich gewachsen. Die Einrichtung entwickelt sich weiter zum Familienzentrum. Simone Gera hat sich gemeinsam mit dem Team auf diesen Weg gemacht und die ersten Früchte trägt das Projekt auch schon, wie Pfarrer Zaiss betont.

Alle vierzehn Tage findet donnerstagnnachmittags ein „Café zum Leben“ als Treffpunkt für alle Generationen im Emil-Frommel-Haus statt. Und nun braucht es Zeit zum Weiterwachsen, so wie auch Pflanzen nicht schneller wachsen, nur weil man es möchte. Auch die Kinder, die im Kindergarten Regenbogen betreut werden, wachsen, jedes in seinem Tempo, betonte der Pfarrer.

Internationales Buffet

Zum Ende des Gottesdienstes eröffnete Kindergartenleiterin Simone Gera das Frühlingsfest und lud alle Gäste ein, sich im Haus umzuschauen, mitzumachen und sich am internationalen Buffet, welches die Eltern bereitgestellt haben, zu bedienen.

Den ganzen Vormittag herrschte ein buntes Treiben in und um das Haus. So war im Hof ein Floh- und Trödelmarkt mit Kinderbüchern und Spielsachen aufgebaut. Im Turnraum durften die Kinder ihre Tänze vorführen und ernteten jede Menge Applaus. Weitere Mitmachaktionen, wie backen, trommeln basteln oder Gummistiefel bepflanzen, sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam. Die bepflanzten Gummistiefel werden noch lange an diesen Tag erinnern, da sie nun die Zäune rund um den Kindergarten verschönern und mit bunten Blumen grüßen.

Kunstwerke der Projektwoche

Auch die Ausstellung mit Kunstwerken aus der Projektwoche fand viel Anklang. Hier konnte man sehen, wie die Kinder mit viel Freude neue Mal-Techniken ausprobiert haben. Wolfgang Reinhardt, der das Team schon in der Naturwoche unterstützt hat, war ebenfalls vor Ort und hat den Kindern die heimische Tierwelt näher gebracht. In Fühlkästen und auf einem Barfußpfad konnten die Kinder ihre Sinne schulen. Viel Anklang fanden die von den Marienkäferkindern gemeinsam mit Elke Herrmann selbst gezogenen Tomaten- und Paprikapflanzen. Verschiedenste Sorten werden in vielen Gärten der Gemeinde ein neues Zuhause finden.

Als Besonderheit gab es eine Fotoausstellung unter dem Motto „Unsere Einrichtung im Wandel der Zeit- von der Kinderschule zum Familienzentrum“. Fotos von 1944 bis heute waren auf Plakaten ausgestellt. Der ein oder andere Besucher des Festes fand sich auf den Bildern wieder und es gab einige Gespräche über die eigenen vergangenen Kindergartenzeiten.

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Fest, welches deutlich zeigte, wie schön es ist, wenn Dinge sich verändern und wachsen dürfen, wie auch im Kindergarten. sz

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