Altlußheim

Informationsveranstaltung Bürgermeister Uwe Grempels will regelmäßig über die Arbeit der Verwaltung berichten

Gespräch mit Bürgern suchen

Archivartikel

Altlußheim.Trotz der großen Hitze – oder wegen dieser, immerhin ist der Bürgersaal gut klimatisiert – kamen zahlreiche Einwohner zum ersten Dialog mit Bürgermeister Uwe Grempels. Dieser zeigte sich von der guten Resonanz seiner Idee angetan und fühlte sich bestätigt. Künftig will der Bürgermeister regelmäßig über laufende Projekte der Verwaltung informieren und sich den Fragen der Bürger stellen.

Wichtig war es Uwe Grempels, zu betonen, dass er als Leiter der Verwaltung Rede und Antwort stehe, nicht als Vorsitzender des Gemeinderates. Sein Anliegen ist es, die Arbeit der Verwaltung transparent zu machen, aufzuzeigen und den Bürgern die Chance für Fragen abseits der starren Regeln der Ratssitzungen einzuräumen.

Anhand der Diskussion um die geplante Sanierung der Salierbrücke samt der damit einhergehenden Sperrung der Verkehrsader über den Rhein, ein Vorhaben, das ihn gleich an seinem ersten Arbeitstag mit einer Videokonferenz mit Berlin konfrontierte, zeigte Grempels auf, wie viel Arbeit und Zeit in einen solchen Vorgang investiert werden muss, bis sich Erfolge einstellen. Diese sieht er mit der Öffnung der Brücke für den ÖPNV während der Bauzeit erreicht, auch wenn er beim Landratsamt noch die Frage der Kosten klären will.

Viel Zeit und Arbeitskraft binde derzeit in der Verwaltung der geplante Bau eines achtgruppigen Kindergartens bei der Rheinfrankenhalle. Die Erstellung der entsprechenden Planungen erfordere viel Zeit und Abstimmungen. Beispielsweise bei der nötigen Zwischenlösung, für deren Zustandekommen sich Grempels bei der katholischen Kirchengemeinde für deren Entgegenkommen bedankte.

Zuschuss für Hallensanierung

Dann steht noch die Sanierung der Rheinfranken-Halle an, für die der Gemeinde schon ein Zuschuss von 400 000 Euro in Aussicht gestellt wurde. Eine Voraussetzung ist jedoch, dass die Arbeiten innerhalb eines Jahres beginnen, weshalb die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen gleichfalls viel Einsatz der Verwaltung verlange.

Nicht im Zeitplan sei man bei der Sanierung der Turnhalle, die Einschulungsfeier habe er vorsorglich schon in den Bürgersaal verlegt, auch wenn er optimistisch sei, dass die Halle zum Beginn des Schuljahrs fertig werde. Und schon jetzt würden in der Verwaltung Überlegungen angestellt, wie die Schule vergrößert werden könne, um die zu erwartende Dreizügigkeit zu stemmen.

Uwe Grempels hatte noch mehr Themen vorbereitet, die derzeit die Verwaltung beschäftigen – mehr sei derzeit nicht zu leisten, weitere Vorhaben müssten auswärts vergeben werden, macht der Bürgermeister deutlich. Als kleines Beispiel nannte er die Hitze – rund 2300 Bäume müssten derzeit auf der Gemarkung nicht nur überprüft, sondern regelmäßig gegossen werden.

Den Bürgern hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Es entspann sich ein lebendiger Dialog mit vielen Anregungen, die sich Bürgermeister Grempels notierte.

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