Altlußheim

Förderverein der Wallfahrtskirche Bei Mitgliederversammlung Vorstand gewählt

Helmut Huber in seinem Amt bestätigt

Archivartikel

Region/Waghäusel.Aufgrund einer Verfügung der Stadt Waghäusel sind in der Großen Kreisstadt die Durchführung öffentlicher Veranstaltungen und Versammlungen, sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, bis zum 19. April verboten. „Damit können wir bis eine Woche nach Ostern keine Gottesdienste mehr feiern“, sagte Pater Robert Maria bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Wallfahrtskirche Waghäusel. Allerdings erklärte der Rektor des Klosters auch, „dass die Kirche nicht geschlossen werde und zum Beten immer offen sei“.

Im Mittelpunkt des Mitgliedertreffens im Augustinus-Saal des Klosters standen die Rechenschaftsberichte der Vorstandsmitglieder sowie die Neuwahlen. Zuvor gedachte der Vereinsvorsitzende Helmut Huber der verstorbenen Mitglieder. Darunter auch der Ehrenvorsitzende Gerhard Maier und Vorstandsmitglied Maria Uhrig.

Huber beleuchtete die zahlreichen Aktivitäten im Berichtszeitraum des aktuell 548 Mitglieder zählenden Fördervereins. Darunter waren besondere Gottesdienste an Christi Himmelfahrt mit der Seelsorgeeinheit Waghäusel/Hambrücken im Klostergarten sowie an Fronleichnam mit einem Pfarrfest.

Holzstatuen restauriert

Der Vereinschef dankte Ehrenmitglied Bruno Deutsch aus Stettfeld, der die vier Holzstatuen vom Garten der Auferstehung aufwändig restauriert hatte. Erinnert wurde an Veranstaltungen wie ein Konzert mit drei Drehorgeln in der Wallfahrtskirche, das internationale GIG-Festival oder die Ausstellung der Künstlerin Helma John.

Im Vordergrund des Fördervereins steht jedoch die Unterstützung der Wallfahrtskirche bei verschiedenen Projekten. Das waren die mit 70 000 Euro geförderte Sanierung des Kirchenvorplatzes sowie eine Spende von 15 000 Euro für die Anschaffung eines neuen Kleinbusses. Derzeit wird der Boden auf der Westseite des Klosters von den Altlasten der Zuckerfabrik befreit. „Dadurch dürfte der Grundstückskauf für das Haus der christlichen Nächstenliebe in greifbare Nähe rücken“, hoffte der Vorsitzende. Der Förderverein wird dafür 90 000 Euro zur Verfügung stellen.

Trotz dieser Investitionen konnte Vereinskassier Ludwig Becker einen mehr als erfreulichen Finanzbericht vorlegen. Kassenprüfer Walter Heiler, Namensvetter des Waghäuseler Oberbürgermeisters, betätigte dem Steuerberater eine vorbildliche Arbeit.

Die Entlastung des Vorstandes sowie die Neuwahlen wurden von Rudolf Vogel durchgeführt und erfolgten einstimmig. klu

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