Altlußheim

Bauhof „Halo-Scanner“ für Tiere / Über eine Datenbank sind auch die Besitzer zügig ausgemacht

Mit Chips Haustiere identifizieren

Altlußheim.Haustiere laufen gerne mal weg. Katzen mehr als Hunde und oftmals sieht man die Zettel verzweifelter Herrchen und Frauchen an Laternen kleben, die das geliebte Haustier suchen.

Gerade Katzen werden auch oft angefahren und man bleiben dann am Straßenrand liegen. Besonders die Mitarbeiter des Bauhofes haben es öfter mit Fundtieren zu tun, von denen die meisten nicht mehr am Leben sind.

Vielleicht läuft einem auch ein Tier zu, dessen Finder sich auf die oft schwierige Suche nach den Besitzern begibt. So geschah es auch Gabriele Pflüger, die ihre Katze vermisste, bis das angefahrene Tier im Straßengraben gefunden wurde. Leider konnte das Haustier nicht mehr genau identifiziert werden und die Halterin machte sich Gedanken, wie man dieses Problem aus der Welt schaffen könnte. Gabriele Pflüger brachte in Erfahrung, dass es mobile Chip-Lesegeräte gibt.

Sofortige Anschaffung der Technik

Die Altlußheimerin wurde bei Bürgermeister Uwe Grempels vorstellig und fragte an, ob man ein solches Gerät nicht anschaffen und vielleicht den Mitarbeitern des Bauhofes mitgeben könnte. Uwe Grempels fand die Idee so gut, dass sofort welche angeschafft wurden. Der „Halo-Scanner“ beherrscht die Lesestandards FDX-B, FDX-A (FECAVA) und Biotherm-Mikrochip. Wird ein Tier aufgefunden, kann der Chip ausgelesen werden.

Über eine Datenbank ist es möglich, den Besitzer in kürzester Zeit zu ermitteln. Über die Datenbanken „Scanner Angel“, „PetLog“ oder „DogLost“ können auch vermisst gemeldete Tiere schnell gefunden werden.

Eine tolle Sache, findet Gabriele Pflüger, die sich freut, dass ihr Vorschlag so schnell und unbürokratisch in die Tat umgesetzt werden konnte. mb

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