Altlußheim

Hilfsprojekt Spendengelder finanzieren Hühnerfarm / Einnahmen sichern weitere Unterstützung

Mit Eiern aus der Armut ausbrechen

Archivartikel

Oberhausen-Rheinhausen.Ein Partner der Hilfsorganisation Konvoi der Hoffnung – „KAP“ – hat in Kyamulibwa (Uganda) eine kleine Hühnerfarm aufgebaut. Vorrangiges Ziel der Farm ist es, mit der Zucht von Hühnern und dem Verkauf von Eiern Einnahmen für eine Genossenschaft zu generieren. Damit soll diese Basisoperationen, wie die HIV-Aufklärung, aus eigener Kraft finanzieren können.

Die verantwortliche Mannschaft in Uganda geht immer mehr dazu über, Strategien zu entwickeln, welche die Arbeit der Genossenschaft in eine stabile Nachhaltigkeit führen sollen, heißt es in einer Pressemitteilung. Da alle KAP-Mitglieder bereits aus anderen Programmen in Tierhaltung geschult waren, wurde zunächst die Idee der Hühnerfarm unter den Mitgliedern vorgestellt.

Starthilfe aus Deutschland

Nachdem ein Team zusammengestellt worden war, konnten Vereinbarungen mit den Mitgliedern getroffen werden. Diese besagen, dass die Mittel zum Aufbau und zur Starthilfe des Projektes zunächst aus deutschen Spendengeldern bereitgestellt werden. Die Mitglieder haben sich verpflichtet, nach Vorgaben und betriebswirtschaftlichen Grundsätzen dieses Projekt zu betreiben. Die Einnahmen verbleiben zu 50 Prozent bei den Mitgliedern. Diese haben so die Möglichkeit, ihre Familien zu versorgen und den eigenen Lebensstandard zu verbessern. Die verbleibenden 50 Prozent gehen auf das Konto der Genossenschaft. Das Verwaltungsteam der Genossenschaft hat dann die Möglichkeit, über den Einsatz der so erworbenen Mittel zu entscheiden.

Weitere Informationen erteilt Manfred Rölleke, Telefon 07254/779770, roelleke@konvoi-der-hoffnung.de zg

Info: Weitere Infos unter www.konvoi-der-hoffnung.de

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