Altlußheim

Schach- und Skatclub Vorsitzender Rainer Molfenter blickt auf Jubiläumsjahr 2021 voraus / Alfred Keller zum Ehrenmitglied ernannt

Spielermangel bereitet große Sorge

Altlußheim.Der Schach- und Skatclub sammelt bereits erste Ideen für das Jubiläumsjahr 2021. Darüber berichtete Vorsitzender Rainer Molfenter bei der Jahreshauptversammlung. Molfenter stellte Ideen und Initiativen vor, die der SSC plant oder bereits ins Leben gerufen hat.

Aktuell sei ein zusätzlicher Trainer für Jugend und Aktive verpflichtet und mit dem Freitagabend ein zusätzlicher Trainingstermin eingeführt worden. Im April und Mai werde ein Schach-Kurs für erwachsene (Wieder-)Einsteiger in Kooperation mit der Volkshochschule Hockenheim in den Räumen des Schach- und Skatclubs durchgeführt.

Daneben bezeichnete Molfenter die Rückgewinnung passiver und auch ausgetretener ehemaliger Mitglieder als Ziel für das neue Jahr und bat die anwesenden Mitglieder, hier durch Kontaktaufnahme mit Personen aus diesem Kreis aktiv mitzuwirken.

Den Bericht des Kassenwarts Marcus Roth, der verhindert war, trug der Vorsitzende ebenfalls vor. Die Kassenprüfer Thomas Bareiß und Jan Reinhardt bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, der Vorstand wurde von den Mitgliedern einstimmig entlastet.

Challenge-Cup 2017/2018 geholt

Als Ergänzungen zu Rainer Molfenters Bericht merkte der zweite Vorsitzende Clemens Scheck an, dass mit dem Gewinn des Challenge-Cup 2017/2018 im vergangenen Jahr ein besonderer Erfolg erzielt worden war.

Als Spartenleiter Schach berichtete Steffen Dussel von einer durchwachsenen Saison. Der ersten Mannschaft sei zwar der Klassenerhalt in der Bezirksklasse gelungen, jedoch sei die Platzierung nicht so gut gewesen wie erhofft. Die zweite Mannschaft habe in der Kreisklasse B nur einen Mittelfeldplatz erreicht.

Dussel kritisierte den Spielermangel, der sich insbesondere in der zweiten Mannschaft bemerkbar gemacht habe, die häufig nicht vollzählig angetreten sei. Neben den bereits von Molfenter genannten Neuerungen in der Trainingsarbeit berichtete er auch von einem Anstieg der Teilnahme am dienstäglichen Vereinsabend. Die Beteiligung von SSC-Mitgliedern an großen Turnieren sei eher schwach ausgefallen.

Ein Erfolg sei das Kinderferienprogramm gewesen, an dem die höchstmögliche Zahl von 20 Kindern teilgenommen habe. Leicht zurückgegangen sei die Teilnehmerzahl beim Erhard-Stephan-Gedächtnisturnier im Vogelpark, was Dussel auch auf die damals stattfindende Fußballweltmeisterschaft zurückführte. Er lobte die hohe Beteiligung von Altlußheimern.

Die Vereinsturniere seien ausgeweitet worden, erstmals wurden jeweils zehn Runden Schnellschach und zehn Runden Blitzschach als zusammen ausgewertetes Turnier gespielt.

Angenommen wurde der Antrag, Startgelder bei Turnieren nur noch für Kinder und Jugendliche zu übernehmen. In Einzelfällen, etwa bei Studenten oder wirtschaftlich schwachen Volljährigen, sieht die Neuregelung jedoch vor, dass ausnahmsweise auf Antrag eine Übernahme der Startgelder durch den Verein erfolgen kann.

Schul-AG mit 13 Kindern

Georg Prassas informierte über die Schulschach-AG an der Albert-Schweitzer-Grundschule und hob das große Engagement von Rektorin Anja Ott hervor. Die AG werde von 13 Kindern besucht. Beim Schulturnier in Mannheim habe man unter 16 Grundschulmannschaften den fünften Platz belegt.

Zweiter Vorsitzender Clemens Scheck berichtete, wie sich Alfred Keller beim SSC auf vielerlei Weise verdient gemacht habe: durch Weitergabe seiner Erfahrung an die Jugend, als Mannschaftsführer und Fahrer zu Auswärtsspielen sowie als Getränkebeauftragte. Dafür verliehen ihm der SSC nun die Ehrenmitgliedschaft. cs

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