Altlußheim

Freiwillige Feuerwehr Besuch in Partnergemeinde Gersdorf zum Jubiläum der Kollegen / Stippvisite auf dem Sachsenring

Von steiler Wand auf schnelle Strecke

Archivartikel

Altlussheim.Die Feuerwehr der Partnergemeinde Gersdorf feierte ihr 135-jähriges Bestehen. Die Altlußheimer Wehr nahm dies zum Anlass, die Freunde in Sachsen zu besuchen. Die Alterskameraden aus Gersdorf sind seit Jahren beim Tag der offenen Tür in Altlußheim zu Gast. Auch die Jugendwehr aus der Partnergemeinde war schon oft bei den Jugendzeltlagern am Rhein anwesend. Es war also an der Zeit, einen Gegenbesuch zu machen, teilt die Feuerwehr mit.

Mit 39 Personen ging es per Bus nach Meerane zum Hotel. Nach dem Zimmerbezug machten sich gleich einige Teilnehmer auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Als besondere Attraktion ist die Straße „An der steilen Wand“ zu nennen. Diese hat zwölf Prozent Steigung und nur Kopfsteinpflaster.

Am Abend war der erste Besuch im 20 Kilometer entfernten Gersdorf angesagt. Die Gastgeber begrüßten die Altlußheimer mit gewohnter Herzlichkeit. Auch Bürgermeister Uwe Grempels hat es sich nicht nehmen lassen, den Anlass für einen Antrittsbesuch zu nutzen. Er kam mit Gersdorfs Bürgermeister Eric Seidel in die Feuerwache. Die Altlußheimer feierten in geselliger Runde, waren zum Grillen eingeladen und haben mit ihren sächsischen Freunden Anekdoten aus früheren Treffen ausgetauscht.

Etwas später wurde ein „Stargast“ angesagt: Papst Franziskus traf mit seinen Leibwächtern und einer reizenden Übersetzerin ein. Er hat alle nochmals begrüßt. Der Alleskönner der Gastwehr, Rainer Legies, hat diesen Part übernommen.

Gersdorf Altbürgermeister Wolfgang Streubel hat die Gäste aus der Partnergemeinde am nächsten Tag zu einer Führung auf dem Sachsenring eingeladen. Er führte sie in den VIP-Bereich, ins Pressezentrum, auf das Siegerpodest, kurzum überall hin, wo man normal nicht hinkommt. Am Schluss durften die Altlußheimer mit dem Bus noch zwei Runden auf der 3,671 Kilometer langen Strecke drehen.

Gastgeschenk von Uwe Grempels

Dann ging es wieder nach Gersdorf zur Feuerwehr. Am Nachmittag feierten die Kameraden ihr Fest mit einem Tag der offenen Tür. Vertreter aus Politik, Kirche und der umliegende Feuerwehren haben Glückwünsche ausgesprochen. Auch die Floriansjünger aus Altlußheim sowie Bürgermeister Uwe Grempels hatten Gastgeschenke mitgebracht. Später fand eine sehr gelungene historische Übung statt.

Da Gersdorf unter anderem einen Schnitzverein sowie einen Töpferverein hat, führte Rainer Legies durch deren Werkstätten und bot die Ware zum Kauf an. Am späten Abend mussten sie Altlußheimer zu ihrem Leidwesen nach einem abwechslungsreichen tollen Wochenende wieder von den Gersdorfer Kameraden verabschieden. ho

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