Altlußheim

VHS Hockenheim Patientenforum zum Thema Depression in Zusammenarbeit mit Kassenärztlicher Vereinigung

Wenn Selbstvertrauen schwindet und Ängste wachsen

Altlußheim.Die Volkshochschule Hockenheim veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) am Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr im Bürgerhaus, Rathausplatz 2, einen Gesundheits-Vortrag zum Thema Depression.

Wer kennt sie nicht: Die Momente, in denen man sich traurig, einsam oder niedergeschlagen fühlt? Solche Stimmungstiefs gehören zum Leben. Was aber, wenn diese Stimmungstiefs größer werden und man sein Selbstvertrauen ganz und gar verliert, nicht mehr schlafen kann, die Freude und das Interesse an beinahe allen Dingen verliert, ängstlich und nervös ist, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle empfindet, häufig unter Kopfschmerzen oder Magenproblemen leidet und sich nicht mehr konzentrieren kann?

Diese Symptome lassen auf eine depressive Erkrankung schließen. Depressionen sind eine ernsthafte, in manchen Fällen auch lebensgefährliche Krankheit. Die Betroffenen brauchen in jedem Fall professionelle Hilfe. Die Erkrankung muss zunächst von einem erfahrenen Arzt erkannt und dann ärztlich sowie meistens auch psychotherapeutisch behandelt werden.

Anders als bei einem Beinbruch lässt sich eine Depression im Allgemeinen nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen. Meist sind verschiedene Faktoren beteiligt, die erst im Zusammenspiel eine Depression entstehen lassen. Für den Erkrankten ist bei der Behandlung vor allem eins wichtig: Eine Depression kann, auch im Alter, vom Arzt vielfach mit großem Erfolg behandelt werden.

Dabei kommen im Wesentlichen zwei Behandlungsformen zum Einsatz. Die Therapie mit Arzneimitteln und die Psychotherapie. Die Referentin informiert, wie Depressionen erkannt und behandelt werden können und an wen sich ratsuchende Betroffene mit ihren Problemen wenden können. Im Anschluss an den Vortrag können der Referentin Fragen gestellt werden. Referentin ist Dr. med. Antje Huber, Fachärztin für Nervenheilkunde, Wiesloch.

Interessierte Zuhörer sind eingeladen, der Eintritt ist frei. zg

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