Altlußheim

Hilfsfonds Rekordspenden für die Notgemeinschaft

Zeichen der Solidarität

Archivartikel

Altlußheim.Seit einer Änderung der Gemeindeordnung vor nunmehr 15 Jahren ist der Gemeinderat verpflichtet, über die Annahme von Spenden oder sonstigen Zuwendungen zu entscheiden. Damit soll die notwendige Transparenz geschaffen werden, um zu verhindern, dass die Gemeinde in den Verdacht der Vorteilsnahme gerät.

Seit nunmehr anderthalb Jahrzehnten ist es auch im Altlußheimer Gemeinderat Usus, über die Annahme von Spenden zu entscheiden – doch in diesem Jahr war alles anders. Was sich in erster Linie an der Höhe der eingegangenen Spenden im vergangenen Jahr festmachen lässt – über 18 500 Euro waren es, die größtenteils dem Nothilfefonds der Gemeinde zuflossen. Ein Teil ging zweckgebunden in die Weihnachtsbaumaktion, die Corona-bedingt in abgewandelter Form stattfand.

„Ein großes Miteinander“

Er sei überwältig von der Spendenbereitschaft, freute sich Bürgermeister Uwe Grempels über die große Unterstützung für bedürftige Bürger, die mit der Aktion zum Ausdruck kommt. Eine Ansicht, die von Claudia Kohpeiß (Grüne) geteilt wird, die die Spendenbereitschaft als Zeichen der Solidarität in Corona-Zeiten würdigt. „Bemerkenswert“, befand Simone Köhler (FWV) und Kay Schweikert freute sich an der hohen Zahl der Spender – „ein großes Miteinander“. Lob für die Bürger gab es auch von Charlotte Jung-Cron (SPD), die sich besonders freute, wie gut die Weihnachtsbaumaktion angenommen wurde. aw

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