Brühl

Feuerwehr Lediglich im Jahr zuvor gab es mehr Einsätze / Tage der offenen Tür bieten Einblicke in die Arbeit der Kameraden

365 Tage 24 Stunden lang einsatzbereit

Brühl.Die Freiwillige Feuerwehr lädt zu den Tagen der offenen Tür, am Wochenende 2. und 3. Juni ins Feuerwehrgerätehaus ein. Doch die Kameraden, die ihren Dienst unter dem Patronat des Heiligen Florians versehen, können nicht nur eifrig feiern, sondern sind auch an den übrigen 363 Tagen eines jeden Jahres 24 Stunden täglich für die Einwohner der Hufeisengemeinde da. Das zeigt ein Blick in die Statistik.

Im vergangenen Jahr rückte die Wehr 162 Mal aus – 30 Mal ging es um Brände, 125 Mal musste technische Hilfe geleistet werden und sieben Mal waren es Fehlalarme, die für ein Ausrücken sorgten. Unter dem Strich summieren sich die Einsatzzeiten so auf fast 360 Stunden.

Pro Einsatz rückten statistisch elf Kameraden aus, die dann durchschnittlich über zwei Stunden im Einsatz waren. Die größten Brocken in der Statistik 2017 sind neben den technischen Hilfsleistungen aller Art (20,4 Prozent) die Hilfe bei Kleinbränden (16), die Sicherheitswachdienste bei Veranstaltungen (13,6), die notfallseelsorgerische Tätigkeit (16,7) und die Türöffnungen (13) gewesen. Größere und mittlere Brände schlagen bei den Floriansjüngern lediglich mit zusammen rund 2,5 Prozent zu Buche. Das bedeutet, dass die Wehr sowohl im Hinblick auf die Ausbildung als auch auf die Ausstattung immer facettenreicher aufgestellt sein muss.

Beim Blick in die Statistik zeigt sich zudem, dass die Feuerwehr am häufigsten samstags ausrücken muss. Fast jeder fünfte Alarm riss die rund 50 freiwilligen Helfer der Wehr aus dem Wochenende. Auf gleichem Niveau mit jeweils 25 Einsätzen werden Montag, Donnerstag und Sonntag in der Statistik ausgewiesen.

Bei diesen Einsätzen konnte die Feuerwehr 15 Personen aus gefährlichen Situationen retten. Für zehn Menschen kam allerdings jede Hilfe zu spät – sie konnten nur noch tot geborgen werden. ras

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