Brühl

Pfarrgemeinderat Lob für Osterfeiertage / Kah geht im Sommer

Abschied von der Gemeindereferentin

Archivartikel

Brühl/Ketsch.„Danke – Mutter!“ mit dieser Hommage an die unerschütterliche Liebe von Müttern gestaltete Judith Kah den geistlichen Impuls zur Sitzung des katholischen Pfarrgemeinderates für Brühl und Ketsch. Abgerundet mit einem Segensgebet unter Einbezug aller mütterlichen Menschen, die viele Lebenswege und -abschnitte bereichern.

Ein wesentlicher Punkt im weiteren Verlauf der Sitzung war die Vorstellung und Erläuterung der Ergebnisse der Ratsklausur im März. Die Thematik „Gemeindeteam – Pro und Contra“ hatte zu lebhaftem Meinungsaustausch geführt. Bereits benannte Bedenken wie die dadurch forcierte Trennungen zwischen Brühl und Ketsch, ein Entgegenwirken von gerade gelungenen Gemeinsamkeiten, wurden positive Auswirkungen mit der Bildung von Gemeindeteams in jeder Ortschaft entgegengesetzt. Gewinnung von neuen kirchlich-ehrenamtlichen Mitwirkenden mit neuen Ideen für das Gemeindeleben, eine breitere Streuung der zu bewältigenden Aufgaben, Stärkung von Eigenverantwortlichkeiten, die Weiterentwicklung kirchlichen Lebens für die Zukunft der Kirchengemeinde waren die Pro-Argumente.

Es gelte, den „Gemeindebegriff“ aufzubrechen und damit neue Orte gelebten Glaubens zu schaffen, stellten die Ratsmitglieder fest. Für die nächste Sitzung Ende Juni machen sich Räte und vor allem auch die hauptamtlichen Mitarbeiter im Seelsorgeteam Gedanken über die konkrete Umsetzung der Thematik „Gemeindeteam“ in der Kirchengemeinde.

Kinderkreuzwege gut besucht

Ein Rückblick zu den gesamten Ostergottesdiensten war Pfarrer Erwin Bertsch wichtig, wie er betonte. Auch die Andachten in der Karwoche wie der liturgische Nachtweg der KJG in Brühl, und sehr gut besuchte Kinderkreuzwege wurden in den Fokus genommen. Grundsätzlich war man mit der Verteilung – besonders der Festgottesdienste an Ostern – zufrieden. Aufkeimenden Diskussionen zu den jeweiligen Örtlichkeiten müssen Argumente zur Ortsbindung, notwendige Größe der Emporen für Chor und Orchester entgegengehalten werden. Lobend erwähnt wurde der kinderfreundliche Familiengottesdienst der evangelischen Gemeinde Ketsch am Ostersonntag, auch der Besuch der Auferstehungsfeier der evangelischen Gemeinde Brühl gehören zur ökumenischen Verbundenheit.

Die Genehmigung der Satzung der Kantorei, Berichte aus dem Arbeitskreis für die Entwicklung neuer Ideen zu den Helferfesten waren die nächstens Punkte. Bertsch berichtete zudem vom Abschluss des Gebäudekonzeptes beim Pfarrzentrum Brühl und beim Pfarrheim Ketsch. Wo der konkrete aktuelle Bedarf liege, wird nun durch Befragung der Nutzer ermittelt.

Judith Kah verlässt Gemeinde

Diakon Heiko Wunderling informierte zum geplanten Podiumsgespräch am 9. Oktober im Pfarrzentrum zu der Thematik „selbstbestimmtes Sterben, Patientenverfügung“. Namhafte Experten seien dafür gewonnen werden.

Pastoralreferentin Judith Kah will die Kirchengemeinde mit Beginn der Sommerferien verlassen. Ihre Verabschiedung bei einem Gottesdienst mit anschließendem Umtrunk böten Gelegenheit zu persönlichen Worten – der Termin soll noch bekannt gegeben werden. Die Pastoralreferentenstelle sei ausgeschrieben – „man muss auf Bewerber hoffen“, so Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marianne Faulhaber.

Sie informierte zum Fronleichnamsfest am Donnerstag, 31. Mai, im Pfarrgarten Ketsch mit Gottesdienst und anschließendem geselligen Beisammensein. „Glaube und gelebte Gemeinschaft gehören an diesem Tag unter freien Himmel – bei hoffentlich schönem Wetter – zusammen“, so Faulhaber. mf

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