Brühl

Hallenbad Die letzten Aufträge vergeben / Die Gesamtkosten bleiben im Griff / Zeitplan passt noch

Am Ende wird’s doch teurer . . .

Archivartikel

BRÜHL.Die gute Nachricht ist, dass laut Auskunft von Gemeinderat Wolfram Gothe (CDU) alle Sanierungsarbeiten im Hallenbad „voll im Zeitplan“ sind. Zudem erklärte Gothe, dass die Firmen mit Zuschlag für die noch ausstehenden Arbeiten bereits in den Startlöchern stünden. Lediglich die Zugangstür für Menschen mit Handicap werde zu einem späteren Zeitpunkt gesetzt.

Bedenken, die wegen des Wechsels zu einem neuen Ingenieurbüro entstandenen verkürzten Ausschreibungszeiten könnten dazu führen, dass die Arbeiten nicht bis zum Start in die Hallenbadsaison beendet sein, sind damit erledigt.

Die Trennwände der Umkleidekabinen und die Spinde stehen mit knapp 55 000 Euro brutto im Angebot, wobei man im Rahmen der Kostenschätzung bleibt. Die Innenwandverkleidung auf zwei Meter Höhe und der Anstrich des Bereiches darüber sollen nun etwa 24 000 Euro kosten, geschätzt waren rund 10 300 Euro.

Die allgemeine Marktlage mitten im Bauboom sowie die sehr späte Ausschreibung und zeitnahe Umsetzung wurden als Gründe genannt für die fast Verdopplung der Kosten, so begründete die Verwaltung die Steigerungen.

Obgleich wenig amüsiert von den Mehrkosten, die jedoch nicht zum Überschreiten der kalkulierten Kosten der Gesamtmaßnahme führen dürften, stimmten die Gemeinderäte der Vergabe der letzten Sanierungsarbeiten zu. zesa

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