Brühl

Künstlerforum Winfried Rauscher und Wolfram Gothe stellen in der Galerie Strobel aktuelle Arbeiten vor / Preis für Annika Frank

Auf der Suche nach Lösungen für die Probleme der Welt

Brühl.Die Mitglieder des Künstlerforums treffen sich im regelmäßigen Turnus von sechs Wochen in der Galerie Strobel. Diesmal haben Cony Welcker eine Steinskulptur, Winfried Rauscher einige neue Metallskulpturen und Wolfram Gothe zwei neue Bilder vorgestellt. Das eine Bild Gothes trägt den Titel „Die Dünenkönigin“, das andere heißt „Der Grübler“. Die üppige, feminine Körperlichkeit mit leicht lasziver Färbung der Dünenkönigin weckt beim Betrachter Assoziationen zu bekannten Arbeiten. Das Bild ist parallel zu Gothes neuem Gedicht „Im Brühler Freibad“ entstanden und bei seiner Ausstellung in der Orangerie in Schwetzingen zum ersten Mal gezeigt worden. Das Grüblermotiv des anderen Bildes charakterisiert den im Selbstbezug verharrenden Menschen, der den Eindruck vermittelt, durch extreme Konzentration auf die Weltprobleme in die Hoffnung auf Erkenntnisgewinn eintauchen zu wollen.

Es könne aber auch den Menschen im Strudel seiner Probleme zeigen, der keine Lösung findet und immer tiefer in eine Depression abzurutschen drohe, hieß es beim Künstlerforum. Winfried Rauscher hat eine ganze Palette neuer Metallskulpturen vorgestellt.

Vasen und Vogelskulpturen

Die meisten Exponate von Rauscher wurden im Außenbereich der Galerie verortet, so drei große Metallvasen und eine Vogelgruppe. Das spektakulärste Exponat von Rauscher sind aber zwei eher monomentale Tornados auf massiven Sandsteinen.

Beim Treffen gab es eine rege Diskussion nach dem Besuch einiger regionaler Kunstausstellungen wie beispielsweise einer Vernissage beim Kunstverein Hockenheim oder einer anderen Vernissage vom Kunstverein Schwetzingen im Palais Hirsch. Aber auch die Möglichkeit, bundesweit wichtige Ausstellungen zu besuchen, wurde angesprochen.

Zum Schluss des Treffens informierte Annika Frank als jüngstes Mitglied des Forums über ein spektakuläres Kunstevent. Bundesweit wurde für Cartoonkünstler ein Preis ausgelobt. Annika reichte ihre Arbeiten ein und erhält Ende November in Bremen eine Würdigung und ein Gütesiegel ihrer Arbeit. zg

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