Brühl

Wassersportverein Sommerfest am Bootshaus / Neuer Vorsitzender Roland Schäfer mit der Vereinsentwicklung zufrieden

„Auszeit mit Rheinblick“ bei den Paddlern

Archivartikel

Brühl.Das Wetter hätte nicht besser sein können, als die Paddler am Bootshaus bei der Kollerfähre gestern das jährliche Sommerfest begangen. Der Einladung auf dem Veranstaltungsplakat, sich ein „eine Auszeit mit Rheinblick“ zu gönnen, waren viele Bürger nachgekommen. Die zahlreichen Bänke und Stühle vor und um das Bootshaus waren gut besetzt.

Roland Schäfer, der schon seit fast zehn Jahren Mitglied ist, ist seit März diesen Jahres auch frisch gebackener Vorsitzender des WSV und zog eine positive Bilanz des Festes, das auch schon am Vortag stattgefunden hatte so wie auch hinsichtlich der Vereinsentwicklung: „Wir haben derzeit rund 240 Mitglieder, davon 70 aktive. Die Stimmung ist gut. Es macht einfach Spaß hier zu sein. Wir sind kein Wettbewerbsverein, sondern die Mitglieder sind alles Freizeitpaddler. Da steht der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund.“ Auch das Durchschnittsalter der Mitglieder sei laut Schäfer gesunken und läge jetzt bei etwa 35, was ein gutes Alter sei. Sehr genau würden es die WSVler mit der Sicherheit nehmen, betonte Schäfer: „Schwimmen kann man hier nicht, auch wenn das Wetter noch so dazu einlädt, dafür ist die Strömung zu stark. Aber wir haben alle eine Rettungsausbildung.“ Auch die Beteiligung an Arbeitseinsätzen sei erfreulich hoch. „Wir stellen immer zwei Mann zum Kochen ab. Nach dem Schaffen gibt es lecker Essen, das motiviert zusätzlich“ ergänzt der Vorsitzenden mit einem Augenzwinkern.

Ebenfalls auf dem Fest war Jochen Ungerer, der Sachgebietsleiter für Kultur, Vereine und Städtepartnerschaften und besichtigte den Umbau der Vereinsräumlichkeiten im ersten Stock des Bootshauses. „Da stehen wir alle zusammen, unsere Vereine sind uns sehr wichtig. In den Statuten der Gemeinde ist auch die finanzielle Förderung ausdrücklich vorgesehen und wir sind dazu immer bereit, auch über Gebühr hinaus, wenn es sein muss“ so Ungerer. Denn das Vereinsleben sei zu wichtig für die Gemeinschaft um dies nicht zu tun.

Da es viele schattige Plätze gab, genossen die Besucher die Atmosphäre am Rhein, genau wie Leckeres in fester und flüssiger Form. So auch Familie Fickeisen. Mutter Inge: „Wir sind bei einem Verein in Rheinau, kommen aber immer gerne her. Wir besuchen uns gegenseitig und freuen uns jedes Mal darauf.“ mon

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