Brühl

Kreistag Integrationskonzept einstimmig verabschiedet

Bekenntnis zu buntem Landkreis

Archivartikel

Region/Brühl.Einstimmig hat der Kreistag das Integrationskonzept 2018 des Rhein-Neckar-Kreises verabschiedet. Landrat Stefan Dallinger war über das beeindruckende Votum des Kreistags sehr erfreut. Damit wird nach Ansicht des Landrats deutlich, dass sich alle im Kreistag vertretenen Fraktionen zu einem bunten, vielfältigen Rhein-Neckar-Kreis bekennen und den Integrationsprozess der Neuzugewanderten aktiv mitgestalten möchten.

„Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so der Landrat. Daher richte sich das Konzept mit dem Titel „Ankommen – Potentiale entwickeln und nutzen“ an alle Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises, seine Städte und Gemeinden sowie die ehren- und hauptamtlich Tätigen.

Von Wohnen bis Ausbildung

Kernelemente des Konzeptes sind die sechs in der Integrationsarbeit besonders relevanten Handlungsfelder: Wohnraummanagement, Ausbildung und Arbeit, Sprachförderung; Kinder-, Jugend- und Familienbildung, Gesundheit, und Gesellschaftliches Zusammenleben. Mit dem Papier werden verschiedene Ziele verfolgt – insbesondere eine Bestandsaufnahme der bestehenden Integrationsarbeit und die Ausarbeitung ihrer strategischen Weiterentwicklung.

Austausch mit Geflüchteten

Das Integrationskonzept wurde von der Stabsstelle Integration, die organisatorisch direkt beim Landrat angesiedelt ist, erarbeitet. „Es war uns wichtig, die Anliegen und Bedarfe der vielen Personen, die im Rhein-Neckar-Kreis in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, mitzuberücksichtigen. Auch mit geflüchteten Menschen selbst haben wir uns ausgetauscht“, erläutert Anne Kathrin Wenk, die die Stabsstelle seit Herbst 2016 leitet.

So stehen die sieben Mitarbeiter der Stabsstelle Integration zum Beispiel durch verschiedene Netzwerktreffen oder gemeinsame Projekte in einem ständigen Dialog mit Ehrenamtlichen oder Hauptamtlichen im Bereich Integration. Ein Ziel ist es, auf Basis dieser ersten Konzeptversion auch den damit begonnenen Austausch der Akteure fortzuführen und zu intensivieren. Voraussichtlichab Anfang August steht die gedruckte Version auch digital unter www.rhein-neckar-kreis.de/integration zur Verfügung. zg

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