Brühl

Frühlingsfest Altenwerksteam bietet den Senioren ein fröhliches Programm / Zwei Chöre aus Mannheim sorgen für Unterhaltung

Blaues Band flattert durchs Pfarrzentrum

Brühl.Maria Becker als Sprecherin des katholischen Altenwerks freute sich über das gut besuchte Frühlingsfest und wünschte den zahlreichen Gästen ein paar gemütliche Stunden mit Kaffee, Kuchen und einem kurzweiligen Programm.

Als besondere Teilnehmer hieß sie den Kurpfälzer Männerchor 1913 und den Frauenchor 1991 aus Mannheim willkommen, die unter dem Dirigat von Frank Meiswinkel gemeinsam und einzeln konzertierten und mit Anekdoten zum Schmunzeln und Nachdenken schmückten.

Singen sei eine Gabe Gottes, und wer singt, lebt auch länger, behauptete Paul Diener, Vorsitzender der Sänger. Den Stromausfall nutzte er für eine weitere Anekdote. Da fragte der Vater seinen Sohn, woher die Menschen kommen. „Natürlich vom Affen, denn Mutter hat gestern gesagt, die Affen vom E-Werk haben wieder den Strom abgestellt.”

Der Frauenchor eröffnete den musikalischen Reigen mit „Hörst du den Südwind, er flüstert dir zu“ und die Männer sagen das italienische Berglied „Signore delle cime“. Andacht verbreitete „Die Rose“, in dem sie die Liebe als ein wildes Wasser beschrieben.

Ein Stück Berlin entdeckt

„Im Wein liegt Sonnenschein” lud zum Trinken ein, und dann wehte ein Hauch Berliner Luft durch den Saal. Die musikalische Reise führte mit bekannten Melodien von Paul Linke in die Bundeshauptstadt. „Oh Theophil, oh Theophil”, „Lass’ den Kopf nicht hängen“, „Hinterm Ofen sitzt ’ne Maus” ließen die Herzen höher schlagen, die Zuhörer hakten sich unter und sangen mit kräftigen Stimmen: „Nimm mich mit in dein Kämmerlein“, „Bis früh um Fünfe süße Maus”, „Schlösser, die im Monde liegen” oder „Schenk’ mir doch ein kleines bisschen Liebe” bis „Wenn auch die Jahre enteilen“.

Mit ihrem Vortrag „Nur wer noch träumen kann” unterstrich der Frauenchor seinen Wunsch nach Frieden in der Welt, und „Rot, rot, rot sind die Rosen” lud zum Mitsingen ein. „Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste auf der Welt” unterstrich der Männerchor, bevor er ins „Tal in den Bergen” marschierte, wo die Sonne im Weinparadies die Trauben küsste. „Liebe ist unendlich“, sang der gemeinsame Chor, bevor sie sich mit den „Irischen Segenswünschen” als Nachtgebet verabschiedeten.

Die Senioren hatten einen unterhaltsamen Nachmittag verlebt, und mit einem Lächeln machten sie sich auf den Heimweg.

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