Brühl

Gemeinderat Subventionierung der Metropolcard wird eingestellt / Jahresvertrag der Kanalunterhaltung geht an Firma Walter Sailer

Bücher ausleihen wird 4 Euro teurer

Archivartikel

Brühl.Einstimmig beschlossen wurde eine Anpassung der Ausleihgebühr für die Bücherei über die Metropolcard. Bis dato kostete das die Brühler im Jahr 20 Euro. Die 4 Euro, die diese Karte mehr kostet, übernahm bisher die Gemeinde. Doch diese Subventionierung solle aus Sicht der Gemeinde nun eingestellt werden.

Die Förderung in der Hufeisengemeinde, so Bürgermeister Dr. Ralf Göck, werde von den Vereinsrichtlinien der Metropolcard nicht gedeckt und so beschloss man die Förderung einzustellen. Angesichts von 4 Euro im Jahr solle das laut den Gemeinderatsmitgliedern kein Problem sein. Eine Sicht, die am Ratstisch einhellig geteilt wurde.

Schnell, zuverlässig und günstig

Völlig problemlos verlief der Entscheid für den Jahresvertrag der Kanalunterhaltung an das Unternehmen Walter Sailer aus Sandhausen. Im Jahr 2017 beliefen sich die Unterhaltungskosten auf ungefähr 116 000 Euro und im Jahr 2018 auf rund 199 000 Euro. Dabei arbeitete das Unternehmen schnell, zuverlässig und günstig, sodass nichts gegen eine weitere Vergabe sprach. Ulrike Grüning (GLB) beauftragte die Gemeinde damit, eine Art Bäume-Bilanz der beiden Sommer 2018 und 2019 zu erstellen. Aus dieser solle herausgehen, wie viele Bäume eingegangen und wie viele gepflanzt wurden.

Peter Frank (GLB) wies die Verwaltung auf einen Gefahrenherd rund um die Baustelle beim Neubaugebiet Schütte-Lanz hin. „Ein- und Ausfahrten sind hier sehr gefährlich“, merkte er an.

Pascal Wasow (SPD) lud die Öffentlichkeit zu einem Vor-Ort-Termin in Sachen Kollerfähre und deren Finanzierung ein. Am Samstag, 26. Oktober, um 13 Uhr sollen gemeinsam mit Bürgern Lösungen für die Kollerfähre erörtert werden, die über das hinaus gehen sollen, was bis dato das Land anbietet. Das Land habe die Finanzierung nämlich erneut wieder nur für zwei Jahre zugesagt. Das sei, so der SPD-Politiker, klar zu kurz.

Grünphase der Ampel verlängern

Gabriele Rösch (SPD) regte an die Grünphase der Ampel in der Schwetzinger Straße etwas zu verlängern. Diese sei sehr kurz und würde gerade ältern Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, kaum bis gar nicht genug Zeit zum Überqueren der Straße lassen.

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