Brühl

Frauensingkeis Sängerinnen überraschen die Bewohner der B+O-Seniorenresidenz mit einem spontanen Singen von Frühlingsliedern

Da werden schöne Erinnerungen wach

Brühl.Eine große Überraschung und helle Freude bereiteten die Aktiven des Frauensingkreises den Bewohnern des B+O-Seniorenzentrums, insbesondere aber ihren ehemaligen aktiven Sängerinnen Ellen Pabst und Käthe Schäfer beim Besuch im Wohnheim. So durften alle Bewohner und ihre Betreuer im Salon der Einrichtung Platz nehmen, zuhören und mitsingen – so lautete die Aufforderung von Monika Gredel vom Vorstandsteam des Chores.

Die Dirigentin, Maria Löhlein-Mader, und der Chor hatten einen bunten musikalischen Blumenstrauß mit den schönsten Frühlingsliedern mitgebracht. Wenn der „Kuckuck“ in der „Sonne im Mai“ ruft, dass „Alle Vögel sind schon da“, dann ist der Wonnemonat auch musikalisch in die Kurpfalz gekommen.

Auch die „Mühle klappert am rauschenden Bach“ und die „Mühle im Schwarzwälder Tal“ waren bekannte Lieder, die begeistert von den Zuhörern aufgenommen wurden. „Wer recht in Freuden wandern will“ und „Komm, lieber Mai“ rundeten den munteren Reigen der Frühlingslieder ab.

Das Gedicht „Frühlingsbotschaft“ von Heinrich Heine, vorgetragen von Dagmar Zimmermann, wurde mit großem Beifall honoriert. „Klinge, kleines Frühlingslied, Kling hinaus ins Weite. Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute.“

Erinnerung ans Maikäfersammeln

Das Gedicht des Mundartdichters Doll vom Maikäfer, der das neue Zuhause in der Zigarrenschachtel trotz liebevoller Pflege von den kleinen Sammlern selten überlebte, entlockte herzlich-erinnerndes Lachen. Fast jeder der Zuhörer schien in seiner Kindheit schon Maikäfer in einer Schachtel mit Blättern und Luftlöchern aufbewahrt und wie einen kostbaren Schatz gehegt und gepflegt zu haben, war zu vernehmen. Bevor es aber zum schlimmsten kam und der Käfer sein Leben aushauchte, hätten Vater oder Mutter das Insekt heimlich wieder fliegen lassen.

Beim Abschiedslied „Die Heimatmelodie“ flossen dann bei einigen Frauen im Zuhörerraum doch ein paar Erinnerungstränen.

Nach herzlichen Abschiedsworten von Monika Gredel und dem Versprechen, wiederzukommen, gab es großen Applaus und Dankesworte von allen Anwesenden und besonders von den beiden ehemaligen Sängerinnen. „Die Überraschung ist geglückt“, lautete deren Fazit, als alle Beteiligten mit dem Frühling im Herzen und dem Wunsch auf ein baldiges Wiedersehen, nach Hause gingen. ahe

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