Brühl

AVR Kommunal Tipps für Bio-Energie-Tonnen im Winter

Damit der Abfall nicht festfriert

Brühl.Die Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises (AVR Kommunal) entleert an diesem Montag, 11. Januar, und am Freitag, 22. Januar, in Brühl die Bio-Energie-Tonnen. Und es zeigt sich wieder: Wenn die Nachtfröste einsetzen, kann der Bioabfall in der Tonne festfrieren und so nicht oder nur teilweise geleert werden. Der Grund: Obst- und Gemüsereste enthalten oft noch Feuchtigkeit, die bei niedrigen Temperaturen vereist.

Die AVR Kommunal gibt daher Tipps gegen festfrierende Bioabfälle. So sollen die Abfälle gut abgetropft in Zeitungspapier eingewickelt werden. Dadurch werden eventuell austretende Flüssigkeiten gebunden und das Papier sorge darüber hinaus für ein Luftpolster.

Der Tonnenboden solle außerdem mit kleinen Zweigen, Eierkartons oder etwas Zeitungspapier auslegt werden. Dadurch werde verhindert, dass sich Flüssigkeit am Boden der Bio-Energie-Tonne ansammelt und festfriert.

Biomüll, der vor dem Einfüllen in die Tonne bereits einige Zeit im Frost verbracht hat, zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon, friert laut AVR Kommunal in der Tonne weniger fest. Kurz vor der Entleerung der Bio-Energie-Tonne sollen Kunden mit einer Schaufel oder Ähnlichem durch seitliches Herunterfahren an den Innenwänden die Abfälle lösen.

Falls möglich, sollte die Tonne an einem witterungsgeschützten Platz wie zum Beispiel der Garage, dem Schuppen oder an der Hauswand, aufgestellt werden.

Heißes Wasser ist keine gute Idee

Zu keiner Zeit sollte man jedoch zum Lösen der Abfälle heißes Wasser in die Bio-Energie-Tonne füllen, warnt die AVR Kommunal. Dieses Wasser gefriere nämlich nach kurzer Zeit ebenfalls und führe dadurch zu noch größeren Abfall-Rückständen, die nicht beseitigt werden könnten.

Ebenso solle man den Biomüll nicht in Plastiktüten verpacken, auch nicht in kompostierbare. Auch diese oft beworbenen Spezialtüten brauchen laut AVR Kommunal zu lange, bis sie verrotten, und können in der Bioabfallvergärungsanlage nicht vollständig biologisch abgebaut werden. zg

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