Brühl

Workshop Im Freibad können Interessierte lernen, wie eine Meerjungfrau zu schwimmen / Kleine Choreographien gehören dazu

Der Flossenschlag kommt aus der Hüfte

Archivartikel

Brühl.„Es war ein Riesenerfolg im vergangenen Jahr“, bilanziert der Chef des Bäderteams Patrick Berndt. Deshalb war es keine wirkliche Frage, ob der Premiere in dieser Saison eine Fortsetzung des Meerjungfrauenschwimmens folgen sollte. Die Veranstaltung am Montag, 29. Juli, richtet sich an alle Jungen und Mädchen von neun bis 12 Jahren, die davon träumen, einmal wie Arielle oder ihre Heldinnen aus der beliebten TV-Serie „H2O – Plötzlich Meerjungfrau“ und „Mako“ elegant durchs Wasser zu gleiten.

Die Kinder bekommen eine Einweisung in die Mermaidkostüme – allerdings müssen sie dazu eine eigene Monoflosse oder eine Meerjungfrauenflosse mitbringen. Sie ist ebenso Voraussetzung wie eine Taucherbrille und dass die Kinder sicher im Wasser schwimmen können, heißt es seitens der Veranstalter. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Am Anfang versammeln die Teilnehmer sich aber auf dem Trockenen für die ersten Übungen.

Die Arme, so heißt es in einer Einladung, braucht man bei diesem Schwimmstil gar nicht, um vorwärtszukommen. Um möglichst elegant auszusehen, solle man sie über den Kopf nehmen, verraten die Profis im Vorfeld. Und davon macht ein Profifotograf, wenn die einzelnen Teilnehmer das buchen möchten, Unterwasseraufnahmen.

Dann lernen die Teilnehmer, was eine Meerjungfrau eigentlich ausmacht. So geht es an die richtige Wellenbewegung im Körper, die den Flossenschlag auslöst und die Meerjungfrauen – natürlich dürfen auch Jungen teilnehmen – vorwärtsbringt. Die Bewegung kommt nur aus der Hüfte und wird nicht mit den Knien geschlagen, denn sonst sieht es nicht nach der eleganten Meerjungfrau aus, sondern eher nach einem Frosch. Nach der richtigen Atmung kann es dann auch schon losgehen. Dabei dürfen erste Schwimmübungen und kleine Choreographien nicht fehlen.

„Der Schwimmstil ähnelt dem Flossenschwimmen und dem Delfin-Stil“, erklärt Berndt und unterstreicht, dass „Mermaiding“, wie es international heißt, inzwischen ein ernstzunehmender Sport sei. Anmeldungen sind noch an der Freibadkasse, Telefon 06202/71103, oder unter mermaid@xyz.de möglich. ras

Info: Fotos vom letzten Mal unter www.schwetzinger-zeitung.de

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