Brühl

Konzert Evangelischer Kirchenchor, „InTakt“ und Bläserkreis gestalten gemeinsam ein Programm

Der Klang freudiger Erwartung

Brühl.Als Auftakt der vorweihnachtlichen Zeit hatte die evangelische Kirchengemeinde am Vorabend des ersten Advents traditionell zum Konzert ins evangelische Gemeindezentrum eingeladen. In der „Innehalten im Advent“-Reihe präsentierte die Kirchengemeinde gemeinsam mit dem Bläserkreis unter der Leitung von Heike Wagner, dem evangelischen Kirchenchor und dem Chor „InTakt“ ein buntes und besinnliches Potpourri.

Die verschiedenen Gottesdienste und Andachten der Reihe, die jeden Mittwoch und Sonntag vor Weihnachten und zusätzlich noch Montag, 10. Dezember, stattfinden, möchten Groß und Klein die Möglichkeit geben, die Advents- und Weihnachtszeit bewusst zu erleben und einfach – wie der Name schon sagt – innezuhalten.

So tönte beim Konzert der Chöre unter anderem die sanfte Melodie des Adventsschlagers „Wir sagen euch an“, präsentiert von der Bläserklasse, durch den Raum. Der Kirchenchor unter der Leitung von Michael Leideritz gab in einer A Cappella-Version „Wie soll ich dich empfangen“ und im Kanon „Die Wurzel Jesse blüht mit Macht“ zum Besten.

In Liedern rund um die Welt

Mit flotten Rhythmen und Variation in der Dynamik brachte der gemischte Chor „InTakt“ Schwung in den Gottesdienst. Zu ihrem Repertoire gehörten Andre Thomas’„Keep your lamps“ und der afrikanischen Song „Hambani Kahle“ von Lorenz Maierhofer.

Innehalten und die Musik genießen konnten die Anwesenden auch als der Kirchenchor in Begleitung des Bläserkreises die Kirchenkantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“ des Nürnberger Organisten und Komponisten Johann Pachelbel sang. Die Gemeinde konnte aber nicht nur den harmonischen Klängen lauschen, sondern auch selbst bei den Gemeindeliedern „Singet fröhlich im Advent“ und „Macht hoch die Tür“ fleißig mitsingen. An der Orgel begleitet wurde sie dabei von Ekkehart Spindler.

„Die Adventszeit ist von jeher eine Hochzeit der Musik. Sie ist Ausdruck von Hoffnung und Erwartungen – vor allem in der Kirche“, erklärte Pfarrer Marcel Demal. Er hielt zwischen den musikalischen Beiträgen thematisch passende Lesungen, wie zum Beispiel das Märchen vom Auszug aller Ausländer oder die Legende von den vier Kerzen. Letztere erzählt, wie mit den ersten drei Kerzen Frieden, Glauben und Liebe erlöschen, sie aber durch die letzte Kerze, die den Namen Hoffnung trägt, wieder entzündet werden können. Weihnachten bringe ein Licht mit sich, dass laut Demal zu dieser ganz besonderen Zeit im Jahr ins Dunkel scheine.

Passend zum kirchlichen Thema der Nächstenliebe, die im Advent eine tragende Rolle spiele, ehrte die Gemeinde die vier Ehrenamtlichen Gabriele Bauer, Sonja Vetter, Hermann Scheuler und Werner Huber mit jeweils einem Ehrenamtspass für ihr außergewöhnliches Engagement.

Letztere wurden damit für ihre Arbeit in der Fahrradwerkstatt gewürdigt. Gabriele Bauer bekam den Pass für ihre Arbeit im Altendienst und ihre Mithilfe bei der Umgestaltung der Homepage. Sonja Vetter unterstütze laut Pfarrerin Almut Hundhausen-Hübsch im Hintergrund alle tatkräftig. caz

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