Brühl

Sporthallen Änderungen und Sperrungen sind jederzeit möglich / Es gelten nur die vereinbarten und festgelegten Zeiten / Liste der Teilnehmer muss erstellt werden

Der Trainings- und Übungsbetrieb soll Mitte Juni wieder starten

Archivartikel

Brühl.Die Gemeindeverwaltung informiert in einer Pressemitteilung, dass sie ab Montag, 15. Juni, die kommunalen Sporthallen für den Trainings- und Übungsbetrieb wieder öffnen wird. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass je nach Situation Änderungen und Sperrungen jederzeit wieder möglich seien.

„Wir haben uns zu mehreren Vorgaben entschlossen die im Vorfeld von Seiten der hallennutzenden Vereine erfüllt werden müssen“, erklärt Jochen Ungerer. So würden nur die vereinbarten und festgelegten Trainingszeiten gelten – es würden keine neuen, zusätzlichen Übungsstunden vergeben. Die Vereine, die Trainingszeiten in den Hallen haben, müssen ihren Trainingsbetrieb schriftlich im Rathaus bei Dirk Faulhaber, E-Mail an dirk.faulhaber@ bruehl-baden.de und Jochen Ungerer, jochen.ungerer@bruehl-baden.de, anmelden.

Es muss den beiden Rathausmitarbeitern im Vorfeld auch ein Verantwortlicher pro Trainingszeit schriftlich benannt werden, der Sorge dafür zu tragen habe, dass die Vorgaben der Verordnung eingehalten würden.

Ein wichtiger Punkt, der sich aus den Landesverordnungen ergebe, sei das Führen einer Liste der anwesenden und teilnehmenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer, Tag, Beginn und Ende des Trainings. Diese Listen müssen vier Wochen aufbewahrt werden und auf Nachfrage dem Gesundheitsamt, der Gemeinde und weiteren Behörden vorgelegt werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei sei vom Verein auf den Datenschutz hinzuweisen.

Der Abstand zwischen den einzelnen Teilnehmern dürfe eineinhalb Meter nicht unterschreiten, wird er unterschritten, sei eine Maske zu tragen. Das gelte beispielsweise bei der Halle im Sportpark-Süd – beim Eingangsbereich und Gang bis in die Halle notwendig. Sport mit direktem Körperkontakt ist verboten. Auch seien hochintensive Ausdauerbelastungen untersagt und es dürften maximal zehn Personen pro Trainingseinheit in der Halle anwesend sein. Pro Teilnehmer in Sportarten mit Bewegung wird eine Fläche von 40 Quadratmetern pro Person benötigt – in der Festhalle mit 398 Quadratmetern sind also lediglich neun Personen zugelassen. Bei Zusammenkünften ohne raumgreifende Bewegung – etwa nur auf eigenen Matten – sind zehn Quadratmeter pro Person nötig, doch darf die maximale Teilnehmerzahl von zehn nicht überschritten werden. Tanzpaare benötigen laut Verordnung 25 Quadratmeter, das heißt, es dürfen pro Trainingseinheit höchstens zehn feste Tanzpaare beziehungsweise die laut Vorgaben genannte Maximalzahl von zehn Personen teilnehmen.

Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Übungseinheit sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden – die Verantwortlichkeit dafür liegt beim trainierenden Verein. Umkleiden und Duschen bleiben gesperrt, Schuhe müssen in der Halle gewechselt werden und Toiletten sind einzeln aufzusuchen.

Die Mehrzweckräume in der Festhalle und unter der Schillerschul-Sporthalle sind weiterhin gesperrt, da diese Räumlichkeiten nicht für den Sportbetrieb genutzt werden. „Versammlungen und Treffen sind in diesen Räumen noch untersagt“, betont Ungerer. Und auch die Kegelbahnen der Gemeinde bleiben weiterhin geschlossen. zg/ras

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