Brühl

Abwasser Gebühreneinnahmen liegen 71 000 Euro unter Kosten

Die Bilanz zeigt ein Minus

Archivartikel

Brühl.Das Bild der Abwassergebühren in der Hufeisengemeinde ist gemischt. In seiner Bilanz des Jahresergebnis 2018 für die Abwasserbeseitigung konstatierte Bürgermeister Dr. Ralf Göck und sein Kämmerer Robert Raquet bei der Schmutzwassergebühr eine Überdeckung von rund 39 000 Euro und bei der Gebühr für das Niederschlagswasser eine Unterdeckung von rund 110 000 Euro. Unterm Strich ein Minus 71 000 Euro.

Vom Ziel der vollen Kostendeckung sei man damit noch ein Stück entfernt, so der Kämmerer. Zugleich betonte Raquet, dass es aktuell keinen Bedarf gebe an der Gebührenschraube zu drehen. Man sei im Kostendeckungszeitraum von fünf Jahren auf einem guten Weg. „Ein Defizit wie 2018 wird sich nicht mehr wiederholen.“ Trotzdem ließ Göck keinen Zweifel daran, dass die Abwassergebühren für die Bürger mittelfristig eher steigen werden.

Sowohl in der Verbandskläranlage als auch im Brühler Versorgungsnetz stünden Arbeiten an, deren Kosten auf alle Verbraucher umgelegt würden. Das Jahresergebnis 2018 für die Abwasserbeseitigung wurde vom Gemeinderat am Ende ohne Aussprache goutiert. ske

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