Brühl

Naturbeobachtung Der Rosenkäfer ist in diesem sonnigen Frühjahr schon zeitig zu beobachten

Dieser Brummer hat stets die Ruhe weg

Brühl.Der Garten von Gudrun Monshausen aus Rohrhof scheint ein Eldorado für Insekten zu sein. Schon mehrfach hat uns die passionierte Hobbyfotografin Aufnahmen ihrer Expeditionen ins Tierreich geschickt. „Da ich mich in Corona-Zeiten hauptsächlich in und ums Haus herum aufhalte, mache ich dort zurzeit ständig neue erstaunliche Entdeckungen“, sagt sie.

Diesmal ist ihr ein Rosenkäfer vor die Linse geraten. Und das ist für sie besonders überraschend, weil der Käfer normalerweise erst frühestens einen Monat später im Jahreslauf auftauche.

„Man nennt ihn auch den fliegenden Edelstein, weil er in der Sonne wie ein Smaragd funkelt“, ist Monshausen von dem Tierchen begeistert. „Er findet auch schon einen reich gedeckten Tisch, weil er sich von Pollen von Obstbäumen und Pflanzensäften ernährt und auf unserer Wiese gerade ein Pfirsichbäumchen blüht“, berichtet sie. Denn auch wenn sie Rosenkäfer heißen, so mögen sie doch ebenso die Blüten von Flieder, Holunder, Weißdorn oder Hartriegel und sind auch auf Doldenblüten und Disteln zu finden.

Vor allem in den Mittagsstunden lässt sich der goldgrün schillernde Käfer gut beobachten, wenn er stundenlang in geradezu stoischer Ruhe auf der Blüte seiner Wahl sitzt und genüsslich Nektar und Pollen verspeist. ras

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