Brühl

Ein fader Beigeschmack

Archivartikel

Überrascht sein, darf man da schon, dass es seit Jahren Diskussionen gegeben hat wegen des Eintrittsgeldes zur Ausstellung „Dekorative Malerei“. Die Künstler würden beim Verkauf genug verdienen, war immer wieder als Argument zu hören.

Und selbst der Hinweis, dass die Einnahmen nicht ihnen, sondern komplett als Spende den Hilfsprojekten in der Partnergemeinde Dourtenga zufließen, mochten die Wogen nicht glätten, berichtete die Vorsitzende des Fördervereins, Renate Dvorak. Das verwundert bei dem geringen Obolus, der sehr weit unter dem Preis liegt, den man für andere Märkte zahlt.

Nun haben diejenigen gewonnen, die sich wenig solidarisch mit dem afrikanischen Partner gezeigt haben – immerhin haben die jeweils 2,50 Euro der Partnerschaft die größte regelmäßige Spende beschert. Das Eintrittsgeld fällt weg. Zwar haben Gemeinde und Aussteller versprochen, in die Bresche zu springen, doch ein faden Beigeschmack bleibt.

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