Brühl

Hungermarsch Klaus-Peter Deimanns „Teller mit Reiskörnern“ als thematische Punktlandung

Ein Weg zur Nächstenliebe

Archivartikel

Brühl.Es sind noch rund zehn Wochen bis zum Sonntag, 17. Juni. Das ist der Tag des 35. Hungermarschs. Die Brühler Mitstreiter richten ihn aus und sind damit auch verantwortlich für die visuelle Präsentation des Themas. Gemeinsam mit dem Schwetzinger Grafiker Klaus-Peter Deimann, dem geistigen Vater der Idee, wurde der Teller mit den Reiskörnern entwickelt, den er „Punktlandung“ und ein „Schlüsselbild“ nennt, denn jedem, der dieses Motiv betrachte, sei sofort klar, was damit gemeint ist.

Doch bevor Deimann tätig werden kann, mussten die Verantwortlichen in den Gemeinden ihre Ideen für den Aktionstag liefern. Schon der erste Hungermarsch war bereits vor dreieinhalb Jahrzehnten von engagierten Menschen der Pfarrgemeinden Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen organisiert worden.

An diesen Aktionstagen sind alle Interessierten eingeladen, unterwegs zu sein, um einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt zu leisten, heißt es in der Einladung. An diesem Tag werden Spenden für soziale und karitative Projekte in Afrika, Asien, Osteuropa und Südamerika erwandert. Zu den damit gesammelten Geldern werden Projekte gefördert, zu deren Ansprechpartnern teilweise schon jahrelange Kontakte bestehen, so dass gewährt werden könne, dass jede Spende zur Überwindung von Krankheit und zum Aufbau einer tragfähigen Entwicklungs- und Bildungsarbeit verwendet wird.

Projekte rund um den Globus

Aus Schwetzingen wird Gudrun Hemker ein neues Projekt der Kinderrechtsorganisation in Afrika (KIRA) unterstützen. Die Plankstadter Heidemarie und Otto Günther haben das Anliegen neu formuliert, ebenso wie aus Ketsch Kurt Gredel, der weiterhin den tansanischen Schwestern mit dem Namen „vom kostbaren Blut“ hilft. Das Oftersheimer Projekt von Paul Scherer bleibt den Franziskanern treu. Und der Brühler Helmut Mehrer will die Berufsausbildung voranbringen – an der Seite des Brühler Fördervereins Dourtenga in Burkina Faso und der tansanischen Schwestern.

Wie geht es nun in den Vorbereitungen weiter? „Bis unser Informationsmaterial gedruckt werden kann, müssen alle ,ständigen’ Texte umgeschrieben, das Signet der ausrichtenden Gemeinde ausgetauscht, und die Daten aktualisiert werden“, blickt Mehrer im Gespräch mit unserer Zeitung auf den engen Zeitplan bis zum Hungermarsch. Anfang Mai sollen dann Faltblätter und Plakate, ökumenisch einträchtig, in den Pfarrämtern ausliegen. sr/ras

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