Brühl

SPD Kandidaten der Gemeinderatswahl kritisieren FW und GLB

„Einzig strittiges Thema“

Brühl.Mit Freude werten die aktuellen Gemeinderatskandidaten der SPD die Tatsache, dass im Laufe des Kommunalwahlkampfes diesmal alle vier konkurrierenden Listen ihre Heimatgemeinde grundsätzlich positiv sehen, auch als Bestätigung der jahrzehntelangen Mitarbeit von örtlichen Sozialdemokraten – wenn auch die ein oder andere Weiterentwicklung gefordert werde. Das stellen die SPD-Bewerber in einer Stellungnahme der Partei fest.

Und zu den Weiterentwicklungen heißt es: „Für uns geht es beispielsweise darum, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, so Fraktionsvorsitzender Roland Schnepf und Gemeinderat Hans Zelt ergänzte, dass man mit der Fenstersanierung der Jahnschule und des Kindergartens „Kleine Strolche“ sowie des Fernwärmeausbaus im Brühler Süden einige Klimaschutzakvitäten zeige: „So muß es weitergehen“, freute sich auch Spitzenkandidat Hans Hufnagel, der wenig von Resolutionen, und mehr von wirksamen Maßnahmen hält.

Gemeinderätin Gabriele Rösch wies auf den Kindergartenausbau hin, der weitergehe, denn der Bedarf an Betreuungsplätzen für die jüngsten Einwohner wachse weiter. Fußballer und SPD-Kandidat Pascal Wasow berichtete Positives vom neuen Kunstrasenplatz bei der Realschule: „Die Schüler kriegen dort viele neue Möglichkeiten“.

Als das einzige strittige Thema identifizierte die SPD das neue Wohngebiet „Am Schrankenbuckel“, bei dem der Siegerentwurf aus dem 2017 einstimmig auf den Weg gebrachten Investorenauswahlverfahren nun mit den Bürgern gemeinsam weiterentwickelt werde. Dabei hätten sich „wohl drei Räte der Freien Wähler und eine GLB-Rätin bei den Anwohnern, womöglich aus Eigen- oder Wahlinteressen als Kritiker inszeniert, obwohl alle anderen Räte genauso offen für neue Ideen aus der Bürgerschaft seien“, schließt die Erklärung der SPD-Bewerber. zg

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