Brühl

Vereinsvertreter Vorbereitungen der Straßenkerwe erörtert / Lob für das Rohrhofer Straßenfest

"Es mangelt immer an Helfern"

Brühl.In der eineinhalbstündigen Sitzung der Interessengemeinschaft (IG) Brühler und Rohrhofer Vereine mit ihren sieben Tagesordnungspunkten nahm die Brühler Straßenkerwe, die von Samstag, 30. September, bis Montag, 2. Oktober, stattfinden soll, einen besonders großen Raum ein. So gab es in der Fischerhütte des Angelsportvereins Rohrhof einige Nachfragen.

Wenngleich auch über diese Veranstaltung bereits an anderer Stelle informiert worden sei (wir berichteten), soll in diesem Gremium aus den Vorständen örtlicher Vereine nochmals vertiefend darüber gesprochen, gab der IG-Vorsitzende Wolfram Gothe zu Verstehen.

Kulturamtsleiter Jochen Ungerer, der nun zusammen mit und Bauhofchef Sascha Mayer sowie Christel Weik vom Karlsruher Schaustellerbetrieb Krusig das Organisationsteam dieses Traditionsfestes bildet, zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitungsarbeiten. So würden aktuellen Anmeldungen zufolge 37 Stände den hoffentlich zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern kulinarisch alles, was das Herz begehrt bieten. Außerdem soll ein attraktives Bühnenprogramm, das ausschließlich von örtlichen Vereinen gestaltet wird, samstags bis 20 Uhr für Begeisterung sorgen, hob Ungerer in seinem Bericht hervor. Am Sonntagnachmittag sollen Guggemusiker im Zelt Partystimmung schaffen.

Tradition trifft Innovation

Die Standeinteilung sei ganz neu geordnet worden, erfuhren die Vereinsvorsitzenden beim IG-Treffen noch einmal, besonders unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften bezüglich Hygiene und Allergene.

Wenn die Veranstalter auch auf ein friedliches Miteinander beim fröhlichen Feiern setzen, sei für angemessene Sicherheit gesorgt. Die Polizei will Präsenz in einem Zelt direkt vor Ort zeigen. Zum Schutz der Fußgänger werde auch der Straßenverkehr entsprechend umgeleitet. Höhepunkt der Straßenkerwe soll am Samstag, 30. September, der Festumzug des Owwerkerweborschts mit seinen Kerweborscht und anderen Brauchtumspflegern, mit der Freiwilligen Feuerwehr, den SG-Salutschützen und rund 200 Jungen und Mädchen aus Kindergärten beziehungsweise Grundschulen, sein.

"Das streng gehütete Geheimnis um den neuen Brühler Owwerkerweborscht wird erst beim Fest selber gelüftet", versicherte Jochen Ungerer den Vereinsvorsitzenden.

Aber nicht nur das kommende, sondern auch das vergangene Straßenfest wurde thematisiert. Ralf Schwarz vom Organisationskomitee lobte in seiner Rückschau das Rohrhofer Sommerfest im Juli. Man hätte Wetterglück gehabt, die Organisation habe wie am Schnürchen funktioniert, lauter zufriedene Gäste seien begrüßt worden. "Leider mangelt es immer an Helfern für den Auf- und Abbau", bilanzierte Schwarz. Den Großteil der Arbeit bewältigen die 65- bis 80-Jährigen der Vereine.

Gründe für hohe Energiekosten

Bürgermeisterstellvertreter Hans Hufnagel dämpfte die Gewinnerwartung der Vereine. Die Energiekosten seien stark gestiegen, die Gemeinde habe noch keine Abrechnung. Dass diese gestiegen seien, führte Hufnagel auf mehrere Gründe zurück: Früher kühlten Vereine mit Eisbrocken, dann kamen Kühlschränke auf, heute werde in Containern gekühlt. Gebrutzelt und frittiert werde nicht mehr auf Gasflammen, sondern elektrisch, gab er zu bedenken.

Guten Zuspruch habe das Ferienfreizeitprogramm gefunden. Die 60 Veranstaltungen seien von Schulkinder gerne besucht worden, unterstrich auch Wolfram Gothe.

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