Brühl

Katholische Kirche Neuer Pfarrgemeinderat tagt / Persönliches Kennenlernen zunächst wichtig

Faulhaber bleibt Vorsitzende

Archivartikel

Brühl/Ketsch.„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – mit diesem Zitat von Hermann Hesse verknüpfte Pfarrer Bertsch zu Beginn der Sitzung seinen geistlichen Impuls. Die Pfarrgemeinderäte – bis auf ein erkranktes Mitglied vollzählig anwesend – lassen sich auf Neues ein, mit gewisser Spannung, übernehmen Verantwortung und sicherlich hat eine Vielzahl von persönlichen Gründen zur Bereitschaft für dieses Amt beigetragen.

Doch eigentlich begann dieser Abend im großen Saal des katholischen Pfarrheims mit dem Abendgebet. Dazu hatten Gemeindereferentin Sigrun Gaa-deMür und Diakon Kurt Gredel eingeladen. Die Teilnahme war virtuell oder persönlich möglich. Die Gaben des Heiligen Geistes – die Gabe des Rates – bot in der Auslegung zum heutigen Abend wohltuende Spiritualität.

Maßnahmen beachtet

Für die konstituierende Sitzung hatte sich die neue Pfarrgemeinderats-Sitzungsrunde unter Beachtung der vorgeschriebenen Maßnahmen für die Gesundheit im großen Kreis sitzend eingefunden. Das persönliche Vorstellen mit unterschiedlich ausführlichen Worten und benannten Gründen zur Kandidatur boten erstes näheres Kennenlernen.

Pfarrer Bertsch erläuterte die Aufgaben des Pfarrgemeinderates. Diese reichen von der Vertretung der Kirchengemeinde nach außen hin, Entwicklung und Beschluss pastoraler Ziele im Rahmen der Pastoralkonzeption über die Verabschiedung des Haushaltsplanes der Kirchengemeinde bis hin dazu, ein offenes Herz und Ohr für die Nöte in der Gemeinde und das kirchliche Leben im Blick zu haben.

Die Arbeitsweise des zu wählenden Vorstandes erläuterte Bertsch ebenfalls. Die thematische Vorbereitung der Sitzungen, das aktuelle Geschehen im Blick haben, langfristige Planungen abwägen – das sei als roter Faden der Vorstandsarbeit benannt. In geheimer Wahl wurde der Vorstand aus Marianne Faulhaber, Christine Staib, Martina Kohl und Uli Peters gewählt.

Im Stiftungsrat verwalten sie Gelder und planen haushaltsrelevante Maßnahmen mit Pfarrer Bertsch als Spitze: Marianne Faulhaber, Maria Sauer, Michael Notheisen, Salvatore Scalia, Jürgen Schmiedel und Gerhard Zirnstein, der als Nicht-Pfarrgemeinderatsmitglied dazu gewählt wurde.

Im Dekanatsrat werden Elsbeth Franz und Claire Mehnert die Kirchengemeinde vertreten. Marianne Faulhaber, als alte und neue Vorsitzende, übernahm den weiteren Sitzungsverlauf. Wichtig ist zunächst ein näheres persönliches Kennenlernen und austauschen innerhalb der neuen Runde. In der zweiten Juli-Hälfte wird es dazu Gelegenheit mit einem Abend im katholischen Pfarrheim geben.

Thematische Arbeit soll nach den Sommerferien an die Aufgaben und Zielsetzung für die fünfjährige Amtszeit heranführen. „Möge gute Zusammenarbeit, mutige Schritte in die Zukunft, Kraft zum streiten, Hände zum Helfen und Ideen, die sich umsetzen lassen die Amtszeit der Räte bereichern und persönlich stärken “, meint Faulhaber. mf/zg

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