Brühl

Freie Demokraten Land soll die Kosten weiterhin übernehmen

FDP fordert ganzjährigen Fährbetrieb

Brühl.Die Kollerfähre soll nach Meinung der FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterin Claudia Felden (Leimen) sowie der beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Brandenburg (Rhein-Neckar) und Christian Jung (Karlsruhe-Land) weiterhin und am besten ganzjährig im Betrieb durch das Land Baden-Württemberg finanziert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.

„Da wir zwischen Karlsruhe und Wörth beziehungsweise Mannheim und Ludwigshafen zu wenige Brücken haben und diese – wie bei Speyer – gerade saniert werden oder noch saniert werden müssen, ist der Abbau von Fährverbindungen für den Pendlerverkehr und die Landwirtschaft wenig sinnvoll, zumal diese im Notfall die einzigen funktionierenden Verbindungen zwischen Baden und der Pfalz sind“, betont Felden in ihrer Stellungnahme.

Felden: Teil der Landesstraße

Zusammen mit den beiden Bundestagsabgeordneten der Freien Demokraten hält sie reine Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Fähren für problematisch, da diesen wegen der massiven Infrastrukturprobleme auch bei den Brücken in der Region ohne Vorwarnung jederzeit eine wichtige Rolle zukommen könne.

Die Kollerfähre sei für die verkehrliche Erschließung und Nutzung der Kollerinsel derzeit notwendiger Bestandteil der durchgehend befahrbaren Landesstraße L 630, die von Schwetzingen über Brühl zur Kollerinsel und dort bis zur Landesgrenze führt, heißt es in der Erklärung abschließend. zg/ras

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