Brühl

Obst- und Gartenbauverein Mit 26 Mädchen und Jungen geht es in den Heidelberger Zoo / Ranger führt die Gruppe zum Raubtierhaus und Affengehege

Ferienkinder besuchen Elefanten-Chef Gandhi

Brühl.In den Heidelberger Zoo führte das Ferienprogramm des Obst- und Gartenbauvereins, für das sich 26 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren angemeldet hatten. „Bei der Ankunft wurden wir von zwei Rangern begrüßt, die uns über das Gelände führten und allerlei Wissenswertes erzählten“, berichtet Christine Göck vom Obst- und Gartenbauverein.

Mit offenen Augen gingen die Kinder durch den Zoo, immer bestrebt danach, ein Tier zu entdecken. Direkt am Eingang erblickten sie einen Bären, der es sich im Schatten an einer Mauer gemütlich gemacht hatte. Im Areal „Küstenpanorama“ beobachtete die Gruppe viele ausgefallene Vögel und Enten wie die Eiderente oder die Inka-Seeschwalbe und damit Tieren, die es sonst nur am Meer zu sehen gibt.

Unterwegs begegneten die Kinder auch den Alpakas. „Das sind eigentlich sehr ruhige Tiere, aber wenn sie geärgert werden, spucken sie ihren säurehaltigen Mageninhalt gegen die Angreifer, das kann sehr schmerzhaft sein“, erfuhren die jungen Besucher.

Ein Höhepunkt war auch der Riesenseeadler, der größte Adler der Welt, der die Mädchen und Jungen mit lautem Geschrei begrüßte. Danach ging es weiter zu den Hornraben, bei denen eine Mahlzeit auf dem Programm stand. Dabei bot das Männchen den Weibchen tote Mäuse an. Weiter ging es zum Afrikahaus, wo die Kinder eine Tigerpython, ein Chamäleon und eine Spaltenschildkröte sahen. Der Ranger erklärte anhand mitgebrachter Utensilien, wie eine Würgeschlange einen Menschen fressen kann. Im Elefantengehege besuchten die Ferienkinder auch Gandhi, den Chef der jungen Elefanten. Er wiegt vier Tonnen und ist immer auf der Suche nach Futter, das er vor dem Elefantenhaus fand. In diesem leben derzeit vier Elefantenbullen. Vorbei an den Flamingos ging es weiter zum Raubtierhaus, in dem die Tiger Tebo und Karis sowie die Löwen Binta und Chalid leben. Neugierig beobachteten sie die Besucher. Im Affengehege erblickte die Gruppe auch den Gorilla Silberrücken, der dort mit drei Weibchen lebt.

Fütterung der Mähnenrobben

Angekommen an der Blockhütte des Zoos erwartete die Kinder ein Bollerwagen mit Verpflegung und sie stärkten sich mit Brezeln und Äpfeln. Im Anschluss machten sich die jungen Zoobesucher auf den Rückweg, um noch die Fütterung der Mähnenrobben zu beobachten. Diese zeigten Kunststücke, die ihnen die Pfleger beigebracht hatten und erhielten Fisch als Belohnung.

Bevor die Gruppe in den Bus stieg, bekam jedes Kind ein Eis in die Hand gedrückt. Wieder zurück in Brühl nahmen die Eltern ihre Kinder in Empfang und es gab viel zu erzählen. „Es war ein erlebnisreicher Nachmittag, an dem auch die Betreuer ihre Freude hatten“, zieht Christine Göck ein Fazit. zg

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