Brühl

Wassersportverein Teilnahme leidet unter Regenwetter / Jungen und Mädchen lernen den Umgang mit dem Kajak / Stehpaddeln bildet das fröhliche Finale

Ferienkinder erobern gemeinsam den Altrhein

Brühl.Das Kinderferienprogramm des Wassersportvereins stand einmal mehr ganz im Zeichen des nassen Elements. Der Wettergott hatte das Motto allerdings wohl zu wörtlich genommen, so dass er den Veranstaltungstag morgens mit Regen überzog. Dieser nasse Start hatte offensichtlich einige Kinder, die eigentlich angemeldet gewesen waren, so abgeschreckt, dass nicht alle am Bootshaus erschienen sind. Diejenigen Kinder, die jedoch das Angebot des Wassersportvereins wahrnahmen, wurden mit einem schönen Vormittag belohnt.

Die Jungen und Mädchen wurden zunächst von den Betreuern mit der Ausrüstung vertraut gemacht. Inzwischen hatte der Regen auf gehört und die Ferienkinder konnten auf spielerische Art Erfahrungen auf dem Wasser des Altrheins sammeln. Die Kinder fanden sich gut in den Einerkajaks zurecht. Schnell lernten sie, dass man in einem Kajak im Sitzen fährt, die Beine in Richtung Bug ausgestreckt. Ein Kanu vom Typ Kanadier hat hingegen Sitzbänke, auf denen man aufrecht sitzt. Während man in einem Kajak ein Doppelpaddel nutzt, also ein Paddel mit zwei Blättern, bewegt man sich in einem Kanadier mit einem Stechpaddel, das nur ein Blatt aufweist, fort. Das Kajak ist auch komplett geschlossen, es besitzt lediglich ein Loch, in das man sich hineinsetzt.

Mit diesem theoretischen Wissen ausgestattet, ging es dann engagiert an die Praxis. So wurde von den Jungen und Mädchen unter anderem Slalom gefahren und Paddelweitwurf gemacht. Dabei sollten die Paddel möglichst weit vom eigenen Boot weggeworfen werden und die Kinder mussten dann ihr Kajak mit ihren Händen durch das Wasser bewegen und das Paddel wieder an sich nehmen.

An Land wurde zudem Wurfsackwerfen geübt. Der Wurfsack beinhaltet ein Seil, es wird im Notfall zur Bergung einer gekenterten Person eingesetzt und vom Ufer aus dem Gekenterten zugeworfen.

Nach einer Pause mit einer kleinen Stärkung ging es wieder aufs Wasser. Jetzt wurden die Stand Up Paddelboards (SUPs) ausprobiert. Dieses Stehpaddeln ist eine Wassersportart, bei der ein Sportler aufrecht auf einem schwimmfähigen Board steht. Nach anfänglichen Unsicherheiten fanden die Kinder schnell ihr Gleichgewicht, um auf dem SUP stehenzubleiben und sich gut damit fortzubewegen. Alle hatten sichtlich Spaß.

Inzwischen waren die Temperaturen auch wieder so angenehm, dass sich das ein oder andere Kind sogar absichtlich vom SUP aus ins Wasser fallen lies. Und so endete der gelungene Vormittag am Bootshaus des Wassersportvereins am Ufer des Rheins mit gut gelaunten Kindern und Betreuern. ms/ras

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