Brühl

Kompostlager Gemeindeverwaltung organisiert ökologische Benefizaktion / Bürgermeister setzt auf Spendenbereitschaft der Bürger

Für abgegebene Bäume werden neue im Ort gepflanzt

Archivartikel

Brühl.Da der CDU-Ortsverband seine Christbaumaktion abgesagt hat, springt die Gemeindeverwaltung in die Bresche und organisiert eine Christbaumaktion für den guten Zweck. Damit können die Brühler Bürger ihr ausgedientes Weihnachtsgrün loswerden und zugleich etwas Gutes tun.

Am Samstag, 16. Januar, wird es eine Sonderöffnung für die Christbaumabgabe im Kompostlager der Gemeinde geben. Von 13 bis 16 Uhr können dann die komplett abgeschmückten Bäume gegen eine Spende abgegeben werden. Wichtig ist dabei, dass bei der Abgabe die Hygienevorschriften – Abstand halten und Mund-Nase-Bedeckung tragen – beachtet werden.

Von den Spendengeldern werden dann junge Bäume beschafft, die schließlich vom Team des Bauhofs auf der Gemarkungsfläche der Hufeisengemeinde gepflanzt werden. „Das wird sicherlich so geschehen, dass wir für einen abgegebenen Baum eins zu eins auch einen neuen pflanzen, aber, je nachdem wie spendenwillig die Menschen sind, kann schon eine erkleckliche Zahl an neuen Bäumen zusammenkommen“, fasst Bürgermeister Dr. Ralf Göck das Ziel der Aktion im Gespräch mit unserer Zeitung zusammen.

Dennoch zeigen die Gemeindemitarbeiter mit dieser Aktion viel Engagement über den normalen Dienst hinaus und stellen ihre Arbeitskraft also in den Dienst der guten Sache.

Weitere Möglichkeiten, die Christbäume legal zu entsorgen, sind die Grünschnittsammlung bei der AVR am Freitag, 14. Januar, für die allerdings eine Anmeldung erfolgt sein muss, oder die kostenlose Abgabe des Baumes bei der Ketscher AVR-Müllsammelanlage, die montags bis freitags jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet ist. ras

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